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Start der US-Raumfähre „Discovery” zur ISS ist verschoben

Von: ddp
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Der Start der US-Raumfähre Discovery zur ISS muss verschoben werden. Ein Ventil des Haupttriebwerks macht Probleme. Foto: ddp

Berlin/Cape Canaveral. Der Start der US-Raumfähre „Discovery” zum ersten Versorgungsflug dieses Jahres zur Internationalen Raumstation ist auf den 19. Februar verschoben worden.

Grund dafür seien Probleme mit einem Ventil des Haupttriebwerks, teilte die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA am Dienstagabend (Ortszeit) in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida mit. Ursprünglich war der 12. Februar geplant.

Die siebenköpfige Crew unter Kommandant Lee Archambault soll das vierte und letzte Sonnensegel zur ISS bringen. Damit ist das „Kraftwerk” der Station mit einer Leistung zwischen 84 und 120 Kilowatt dann komplett. Es schafft die energetischen Voraussetzungen für die Verdopplung der Stammbesatzung ab Ende Mai auf sechs Mitglieder und die Intensivierung der wissenschaftlichen Arbeit in der Schwerelosigkeit. Der ersten Sechser-Crew wird auch der belgische ESA-Astronaut Frank de Winne angehören.

Mit an Bord der „Discovery” ist der japanische Astronaut Koichi Wakata. Er soll seine US-Kollegin Sandra Magnus ablösen, die seit Mitte November vergangenen Jahres als zweite Bordingenieurin in der Station arbeitet. Während der 14-Tage-Mission stehen der Shuttle-Besatzung vier Ausstiege in den freien Raum bevor. Dabei wird neben dem Sonnensegel auch eine GPS-Antenne für den japanischen Weltraumfrachter H-II montiert, der im Laufe des Jahres erstmals die ISS ansteuern soll.

Insgesamt sind 2009 fünf Shuttle-Starts zur Station vorgesehen. Der nächste ist für Mai geplant. Dabei wird eine japanische Experimentierplattform für das KIBO-Forschungsmodul auf die Umlaufbahn gebracht. Später folgen das Verbindungsmodul „Node 3” und die Aussichtsplattform „Cupola” als letzte große Elemente der Station, die 2010 fertiggestellt sein soll.
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