„Spiegel”: Pokerturnier war rechtlich nicht einwandfrei

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Berlin. Das Pokerturnier in Berlin, das vergangenen Samstag überfallen wurde, soll einem Medienbericht zufolge rechtlich nicht einwandfrei gewesen sein.

Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel” in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, sei das Turnier nicht mit dem Glücksspielstaatsvertrag vereinbar gewesen. Andere Bundesländer wie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen hätten das Spiel deshalb verhindert.

Grundsätzlich sei Pokerspiel mit hohen Einsätzen nur in zugelassenen Spielbanken mit entsprechenden Sicherheitseinrichtungen erlaubt, schreibt der „Spiegel”. Um das Turnier dennoch ausrichten zu können, sei die Spielbank Berlin zum alleinigen Veranstalter und das Grand Hyatt zum „zeitweiligen Spielbankstandort” erklärt worden.

Darüber hinaus habe sich ein Teil der Kandidaten für das Berliner Turnier über illegale Spiele im Netz qualifizieren können. Der Internetanbieter „Pokerstars”, der in Deutschland illegale Glücksspiele betreibe, habe das Pokerturnier gesponsert.
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