Ryanair sieht trotz Zwischenfällen keine Probleme

Von: dpa
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Eine Ryanair-Maschine beim Sta
Die außerplanmäßigen Landungen mehrerer Ryanair-Maschinen in den vergangenen Tagen stellen nach Auffassung der irischen Billigfluglinie kein Warnzeichen für die Sicherheit dar. Es gebe „absolut keine Probleme”, sagte ein Ryanair-Sprecher am Montag. Foto: Imago

London/Dublin/Madrid. Die außerplanmäßigen Landungen mehrerer Ryanair-Maschinen in den vergangenen Tagen stellen nach Auffassung der irischen Billigfluglinie kein Warnzeichen für die Sicherheit dar. Es gebe „absolut keine Probleme”, sagte ein Ryanair-Sprecher am Montag.

Die ungeplanten Landungen seien vielmehr ein Zeichen, dass die Sicherheit für Ryanair oberste Priorität habe. Man biete täglich mehr als 1500 Flüge an, die Vorfälle seien nur „einzelne Schritte”.

Am Sonntag war zum dritten Mal in vier Tagen ein Ryanair-Flugzeug in Spanien außerplanmäßig gelandet. Die Maschine, die auf dem Weg vom französischen Flughafen Beauvais zum Airport Teneriffa Süd war, kam in Madrid zu Boden. Man habe einen „kleineren technischen Fehler” festgestellt, die Landung sei eine Vorsichtsmaßnahme gewesen, hieß es in einer Ryanair-Stellungnahme am Montag.

Am Samstag hatte ein Ryanair-Flieger, der vom britischen Bristol zur katalanischen Stadt Reus gestartet war, wegen eines Motorschadens in Barcelona Stopp machen müssen.

Spanien will sofortige Gespräche über Ryanair-Zwischenfälle

Die spanische Regierung nimmt die jüngsten Zwischenfälle bei Ryanair-Flügen nach Spanien sehr ernst. Der stellvertretende Verkehrsminister Rafael Catalá sagte der amtlichen Nachrichtenagentur EFE am Montag, sein Ministerium habe schriftlich um „sofortige Kontakte” mit EU-Verkehrskommissar Siim Kallas und der irischen Luftfahrtbehörde
IAA gebeten. Catalá zeigte sich zuversichtlich, dass die EU-Richtlinien zur Luftfahrtsicherheit „binnen wenigen Wochen”
geändert werden könnten.

Spaniens Verkehrsministerin Ana Pastor hatte vorige Woche mehr
nationale Kompetenzen bei der Überwachung jener Fluggesellschaften
gefordert, die das südeuropäische Land häufig anfliegen. „Es ist gut,
dass es niedrige (Flug)preise gibt, aber es darf keine niedrige
Sicherheit geben”, hatte die Ministerin betont.

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