Bonn - Dubiose Händler wollen mit dem „Obama-Hund” Geld machen

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Dubiose Händler wollen mit dem „Obama-Hund” Geld machen

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Obama Hund
Seit US-Präsident Barack Obama seinen Töchtern einen Portugiesischen Wasserhund gekauft hat, sind die Vierbeiner im Gespräch. Foto: ddp

Bonn. Seit US-Präsident Barack Obama seinen Töchtern einen Portugiesischen Wasserhund gekauft hat, sind die Vierbeiner im Gespräch.

Und nicht nur das: Dubiose Anbieter wollen nun mit den bis dahin eher selten gezüchteten Hunden den schnellen Euro machen, sagte Katrin Umlauf vom Deutschen Tierschutzbund aus Bonn im Gespräch mit dem dpa-Themendienst. „In den vergangenen Wochen sind viele Angebote aufgetaucht, sogar Mischlinge werden als reinrassige Portugiesische Wasserhunde verkauft.”

Hinzu kommt nach Angaben der Expertin: Viele der im Internet oder in Anzeigenblättern teils als „Obama-Hunde” angebotenen Tiere stammen aus Massenzuchten. Dort werden sie ohne Kontakt zu Menschen aufgezogen. Die Folge seien vermehrt auftretende Krankheiten oder auch Verhaltensstörungen. „Bei Hunden, die nie gelernt haben, dass Menschen auch freundlich sein können, ist das nicht verwunderlich.”

Mit Sicherheit seien unter den Anbietern auch seriöse Züchter, so Katrin Umlauf. Doch bei wichtigen Vereinigungen wie dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) seien nur wenige Mitglieder registriert, die Portugiesische Wasserhunde wie den „First Dog” Bo züchten.

Interessenten, die nicht auf einen dubiosen Anbieter hereinfallen wollen, bleibe letztlich nur, den Zuchtbetrieb genau anzuschauen. Hinweise auf einen seriösen Anbieter sind nach Umlaufs Worten die Tatsache, dass er ausschließlich Hunde einer Rasse züchtet und dass die Welpen „Familienanschluss” haben. „Auf keinen Fall sollte man sich die Tiere nach Hause liefern lassen.
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