Die Sprüche des Jahres 2012

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Bundeskanzlerin Angela Merkel Foto: dpa

Aachen. Angela Merkel führt unsere Hitliste der besten Sprüche des Jahres 2012 an. Drei Mal ist die Kanzlerin mit kernigen Worten vertreten. „Wenn ich da immer gleich eingeschnappt wäre, könnte ich keine drei Tage Bundeskanzlerin sein.“

So reagiert sie im November in Moskau auf die aus ihrer Sicht manchmal fehlende Kritikfähigkeit in Russland. Die Euro-Finanzkrise und Griechenland waren 2012 Steilvorlagen für viele Sprüche. Erfahren Sie zudem mehr über einige der großen Geheimnisse der Politik. Zum Beispiel die Gemeinsamkeiten zwischen Franz Josef Strauß und Mao Tse-Tung. 

Bahnbrechende Neuerungen deuten sich in der deutschen Industrie an: Das Staubsauger-produzierende Gewerbe steht offenbar vor einer Revolution. Das sagt einer der führenden Staubsauger-Bauer des Landes zum Thema Saugverhalten.

Der Sport darf natürlich nicht fehlen. Bayern-Trainer Jupp Heynckes hat einen ausgefallenen Wunsch-Gegner für die Champions League.  Sein Präsident Uli Hoeneß hat den Sprung in die Hitliste der besten Sprüche natürlich ohne Probleme geschafft. Ob er allerdings in Sachen Schlagfertigkeit mit  Schalkes Manager Horst Heldt mithalten kann - urteilen Sie selbst.

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«In Euro.» Schalkes Manager Horst Heldt, 1. März, auf die Frage, ob er das Angebot für Raúl in Deutsch, Englisch oder Spanisch verfasst hat

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«Gott hat die FDP vielleicht nur erschaffen, um uns zu prüfen.» Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), 4. Dezember, CDU-Parteitag in Hannover

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«Wer weiß, vielleicht ist es diesmal ja für immer.» Michael Schumacher, 4. Oktober, Scherz bei seiner Formel-1-Rücktrittserklärung in Suzuka

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«Ein Leben ohne Loriot ist möglich, aber sinnlos.» Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), 11. August, bei einer Ausstellung in Brandenburg/Havel zu Ehren des 2011 verstorbenen Humoristen

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«Schnee-Weiß Bethlehem.» Bayern-Trainer Jupp Heynckes, 4.12., auf die Frage, ob er einen Wunschgegner für das Champions-League-Achtelfinale habe

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«Mir blieb nichts anderes übrig, als den Ball reinzuschießen. Ich hätte 80 Meter wieder zurücklaufen müssen.» Nationalspieler Lars Bender, 18. Juni, in Danzig zu seinem EM-Siegtor gegen Dänemark

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«An Athen muss ein Exempel statuiert werden, dass diese Eurozone auch Zähne zeigen kann. Die Deutschen können nicht länger der Zahlmeister für Griechenland sein.» Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU), 5. August, Bild am Sonntag

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«In den vergangenen zwei Jahren und in dieser Nacht habe ich gelernt, dass 'Marathon' in der Tat ein griechisches Wort ist.» EU-Währungskommissar Olli Rehn, 21. Februar, über das Ringen um eine Rettung Griechenlands

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«Ach, das war ein Drehtag wie jeder andere, nur dass wir nackt waren.» US-Schauspielerin Rooney Mara, 7. Januar, zur Nachrichtenagentur dpa über ihre Bettszene mit Daniel Craig im Thriller «Verblendung»

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«Wir glauben, dass sich innerhalb der nächsten Dekade das Saugverhalten stark verändern wird.» Reiner Strecker, Gesellschafter des Staubsauger-Herstellers Vorwerk, 22. Mai

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«Die FDP kann nur einer besiegen: Das sind wir selbst.» FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle, 5. Januar, Landesparteitag in Stuttgart

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«Ich glaube, Sie haben das nicht verstanden. Es ist nichts mehr da.» Drogeriekettenerbin Meike Schlecker, 30. Januar auf die Frage einer Reporterin, ob sie noch größeres Privatvermögen besitze

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«Wir haben uns immer vertraut, und zwar elf Jahre lang.» Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), 18. Januar, Geburtstagsparty von FDP-Außenminister Guido Westerwelle

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«Sie retten nicht den Euro, sondern Sie retten die Euros der Millionäre.» Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht, 29. Juni, Bundestag

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«In gewisser Hinsicht war Franz Josef Strauß ein unmöglicher Mann. Er war mit Mao Tse-Tung und mit mir befreundet. Eine seltsame Kombination.» Israels Präsident Schimon Peres, 11. September, in Jerusalem

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«Wenn ich da immer gleich eingeschnappt wäre, könnte ich keine drei Tage Bundeskanzlerin sein.» Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), 16. November, in Moskau zur Akzeptanz von Kritik

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«Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden.» Literaturnobelpreisträger Günter Grass, 4. ApriI im israel-kritischen Gedicht «Was gesagt werden muss»

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«Ich kannte seinen Namen nicht. Ich habe Chirac zu ihm gesagt.» Radfahrer Bradley Wiggins, 20. Juli nach der Siegerehrung, die Frankreichs Staatspräsident François Hollande vornahm

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«Ein Mann, der nicht nur Trainer, Manager und Sportdirektor sein möchte, sondern möglichst auch noch Herausgeber der Vereinszeitung.» Bayern-Präsident Uli Hoeneß, 9. November, über den beim VfL Wolfsburg entlassenen Trainer Felix Magath

Der Spruch des Jahres aus unserer Sicht: Eine Abwandlung des Loriot-Spruches „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“, mit der Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck den 2011 verstorbenen Loriot würdigt.

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