Berlin - Christopher Street Day fordert Ergänzung des Grundgesetzes

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Christopher Street Day fordert Ergänzung des Grundgesetzes

Von: ddp
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Christopher Street Day
Bei zeitweise strömendem Regen haben Hunderttausende Menschen in Berlin die 29. Christopher-Street-Day-Parade der Homosexuellen gefeiert. Collage: ddp

Berlin. Der Christopher Street Day zieht in diesem Jahr unter dem Motto „Stück für Stück ins Homo-Glück - Alle Rechte für Alle!” durch die Bundeshauptstadt.

Leitthema des 31. CSD am 27. Juni sei die Forderung nach Ergänzung des Artikels 3 des Grundgesetzes um die Erwähnung der sexuellen Identität, sagte CSD-Vorstand Jan Salloch am Mittwoch in Berlin. Zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes der Bundesrepublik sei es an der Zeit, dass Homo-, Bi- und Transsexuelle wie andere Bevölkerungsgruppen auch im Grundgesetz aufgeführt würden.

Zudem gehe es um das Eherecht für alle und um die Rehabilitierung der bis Ende der 1960er Jahre in Deutschland verfolgten Homosexuellen, sagte Salloch. Zudem werden die Änderung des Personenstands- und Vornamensrecht für transsexuelle Menschen, ein Aktionsprogramm zur sexuellen Gesundheit sowie gegenseitiger Respekt gefordert. „Wir haben noch lange nicht alles erreicht”, sagte Salloch. Sexualität sei kein Lifestyle, sondern ein Menschenrecht.

Der CSD wird vom sogenannten Pride Festival umrahmt, das vom 6. bis 28. Juni zu zahlreichen Veranstaltungen lädt. Dazu zählen eine Show im Friedrichstadtpalast, Lesungen, Theatervorstellungen, Ausstellungen und Tagungen.

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