Köln - Volvo XC40: Kompakt-SUV im Schweden-Style

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zur Webansicht So. 17.12.2017

Volvo XC40: Kompakt-SUV im Schweden-Style

Von: amv
Letzte Aktualisierung:

Köln. Volvo baut die XC-Familie weiter aus. Mit dem XC40 haben die inzwischen unter dem Dach des chinesischen Konzerns Geely beheimateten Schweden nun nach XC90 und XC60 einen kompakten SUV im Angebot.

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Äußerlich unterscheidet sich der Neuling deutlich von den anderen XC-Vertretern. Foto: Volvo

Der 4,43 Meter lange, 2,03 Meter breite und 1,65 Meter hohe Nachkömmling ist der erste Vertreter einer neuen Plattform-Architektur des Herstellers. Die bietet einerseits den Designern neue Möglichkeiten, die Proportionen zu variieren. Auf der anderen Seite können nun alternative Antriebe und Assistenzsysteme besser integriert werden.

Äußerlich unterscheidet sich der Neuling deutlich von den anderen XC-Vertretern. Die markante C-Säule, die extrem stark modellierten Seitenflächen, die kurzen Überhänge vorne und hinten sowie die außergewöhnliche Linienführung der LED-Rückleuchten oder die optionale Zweifarblackierung sind absolute Alleinstellungsmerkmale des Fahrzeugs, das je nach Wunsch und Ausstattung auf Rädern zwischen 17- und 21 Zoll steht.

Innen gibt es auf allen Plätzen viel Platz für Fahrer und Mitfahrer. Der hintere Mittelplatz ist allerdings aufgrund des mächtigen Mitteltunnels praktisch kaum zu nutzen.

Außerdem haben die Designer für jede Menge praktischer Ablagemöglichkeiten gesorgt. Die Fächer in den Türen schlucken locker Liter-Flaschen. Mit einem Volumen von 460 bis 1336 Litern (bei umgelegten Lehnen der Rückbank) ist der Laderaum gut dimensioniert, kann sehr variabel unterteilt und genutzt werden. Auf Anhieb zu erkennen ist im Passagierabteil die aus den anderen XC-Vertretern bekannte hohe Wertanmutung.

Verarbeitung und eingesetzte Materialien hinterlassen einen rundum guten Eindruck. Dazu tragen überdies das 12,3 Zoll große Display hinter dem Lenkrad mit allen für den Fahrer relevanten Infos sowie der mittig im Armaturenträger angesiedelte Touchscreen mit einer Größe von 9,2 Zoll bei. Über letzteren lassen sich die meisten Fahrzeugfunktionen steuern.

Apropos steuern: Der Volvo XC40 liegt während der Fahrt gut in der Hand und folgt unaufgeregt allen Lenkanweisungen. Das Fahrwerk ist generell eher auf Komfort denn auf Sportlichkeit  ausgelegt. Wird allerdings per Knopfdruck der Dynamik-Modus angesteuert, dann strafft sich der Wagen förmlich. Die Fahrwerksabstimmung wird spitzer, die Lenkung noch präziser. Und auch das Ansprechverhalten des Triebwerks ist direkter.

Bei den Motoren haben die Kunden einstweilen die Wahl zwischen einem 247 PS starken Zweiliter-Benziner (T5/46.100 Euro) und einem Zweiliter-Diesel mit 190 PS (D4/44.800 Euro). Beide Aggregate sind mit einer Achtgang-Automatik gekoppelt, erfüllen die neue Abgasnorm Euro 6d-Temp, bei der Verbrauchswerte nach dem Real-Drive-Emission-Verfahren im Fahrbetrieb getestet werden und übertragen ihre Kraft auf beide Achsen. Der Selbstzünder - Normverbrauch knapp fünf Liter, bei ersten Fahreindrücken 6,7 Liter - überzeugt in erster Linie mit seinem satten Drehmoment, läuft aber nicht wirklich leise.

Anders der Benziner (Normverbrauch 7,3 Liter/auf dem Bordcomputer 9,7 Liter), der akustisch eher zurückhaltend seine Arbeit abliefert. Kurz nach der Markteinführung im kommenden März folgt das Basismodell mit einem 156 PS starken 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner und Frontantrieb (31.350 Euro).

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