Selgersdorf - Konzert „Musik zu Advent und Weihnacht“ in der St. Stephanus Kirche

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zur Webansicht Sa. 16.12.2017

Konzert „Musik zu Advent und Weihnacht“ in der St. Stephanus Kirche

Von: mavo
Letzte Aktualisierung:

Selgersdorf. Der erste Adventssonntag bescherte mit Nässe und niedrigen Temperaturen auch dem Jülicher Stadtteil Selgersdorf einen eher tristen Tag. So waren die Straßen des kleinen Ortes am Spätnachmittag menschenleer.

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Beim Adventskonzert in der St. Stephanus Kirche trug der Frauenchor „Ad Libitum“ mit seiner feierlichen Darbietung von „Herr Christ, der einig Gott Sohn“ (Kaspar Othmayr) zur besinnlichen Stimmung bei. Foto: Vomberg

Anders die dortige Kirche St. Stephanus: Dort versammelten sich viele Zuhörer zum Konzert „Musik zu Advent und Weihnacht“. Unter der Regie von Barbara Brüsselbach (Sopran), die organisatorisch und musikalisch von ihrem Ehemann Albert (Violine) unterstütz wird, findet diese musikalische Begegnung alle Jahre wieder in der Selgersdorfer Kirche statt.

Das Konzert wird stets aus einer Privatinitiative heraus vom Frauenchor „Ad Libitum“ und Instrumentalmusikern mit Violine, Viola, Violoncello und Orgel gestaltet. Zusammen bilden sie eine musizierende Gemeinschaft.

Als einzigen Dank für ihr Bemühen wünschen sie sich, dass die Gemeinde sich von dem Angebot angesprochen fühlt. „Mit unserer Musik möchten wir die Menschen für einen kurzen Moment aus dem aufgeregten Weihnachtsmarkt-Dasein entführen und zur Ruhe bringen“, sagt die Sopranistin.

Besinnliche Stimmung erzeugt

Auszüge aus fünf Jahrhunderten Kirchenmusik bildeten einen musikalischen Rahmen des Programms. Mit Kaspar Othmayrs Chorale, Michel Correttes Weihnachtssymphonie, Georg Friedrich Händels Fragmenten aus „Messias“ sowie „Veni Domine“ von Felix Mendelssohn erzeugte das Konzertrepertoire eine besinnliche, feierliche Stimmung.

In den hohen, festlich mit Kerzenlicht beleuchteten Kirchengemäuern bewirkten die wunderschönen musikalischen Darbietungen und die passenden Lesungseinlagen „Weihnachten – einen neuen Anfang feiern“ sowie „Advent-Meditation“ eine andächtige, spirituelle Atmosphäre.

Die Einladung zum gemeinsamen Singen der Gemeindelieder wurde von den Zuschauern mit freudiger Bereitschaft angenommen. Das Publikum bedankte sich am Ende mit einem langandauernden Applaus und manch einer hatte womöglich auf dem Nachhauseweg das Gefühl, dass der Tag gar nicht mehr so trist war.

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