Roetgen - Bald WLAN an zwei Bushaltestellen?

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zur Webansicht Sa. 16.12.2017

Bald WLAN an zwei Bushaltestellen?

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:

Roetgen. Zwei Bushaltestellen in Roetgen könnten zu sogenannten WLAN-Hotspots aufgerüstet werden. Die Gemeindeverwaltung prüft derzeit die Realisierungsmöglichkeiten. Zugrunde liegt ein Antrag des Jugendbeirats der Gemeinde.

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An den beiden Bushaltestellen Roetgen-Post und Roetgen-Wanderstation/Bahnhof könnte es demnächst kostenloses WLAN geben. Foto: Arne Dedert

An den beiden Bushaltestellen Roetgen-Post und Roetgen-Wanderstation/Bahnhof sei nach der Umstellung des Busfahrplans (10. Dezember 2017) eine deutlich höhere Fahrgastfrequenz zu erwarten, heißt es in dem Antrag, der von Florian Rohn für den Beirat in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses erläutert wurde. Auch beim ÖPNV schreite die Digitalisierung voran, um dem Fahrgast mehr Komfort bieten zu können. Daher werde die AVV-App immer weiter mit nützlichen Funktionen ausgestattet und stelle jedem ÖPNV-Nutzer viele wichtige Fahrgastinformationen bereit, erläuterte Rohn.

Allerdings hätten viele Fahrgäste in Roetgen nicht die Möglichkeit, auf Fahrgastinformationen des AVV zuzugreifen, da an den meisten Bushaltestellen kein WLAN-Hotspot zur Verfügung stehe. Zudem fehlten digitale Fahrgastinformationssäulen wie in der Stadt. „Was in der Stadt bereits Alltag ist, sollte ebenfalls allen ÖPNV-Nutzern in Roetgen ermöglicht werden“, unterstrich der Jugendbeiratsvertreter die Erfordernis der Hotspots.

Die Verwaltung erläuterte weiterhin, dass man ebenfalls an einem möglichst flächendeckenden freiem Zugang zum Internet interessiert sei. Entsprechende Hotspots (Rathaus, Bürgersaal, alte Schule und Flüchtlingsunterkunft Kuhberg) seien bereits eingerichtet worden. Ziel sei es auch, die Bushaltestelle Post mit einer dynamischen Fahrgastinformation auszustatten. Für eine solche DFI-Anlage sei eine Internetanbindung erforderlich.

Vielleicht Förderung möglich

In diesem Zusammenhang verwies die Verwaltung auf die Möglichkeit der öffentlichen Förderung durch die EU, die ein entsprechendes 120-Millionen-Euro-Programm auflegen wolle. Da die Chance, Fördermittel für Roetgen zu erhalten, derzeit nicht beurteilt werden könne, stehe die Verwaltung auch in Kontakt mit Telekommunikationsanbietern, um die Realisierung von Hotspots in Verbindung mit Freifunk-Routern zu erkunden.

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