Kommentiert: Städteregion muss Aufgabe im Blick haben

Von: René Benden
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Geld für die Städteregion – muss das sein? Diese Antwort lässt sich kurz und schmerzlos mit Ja beantworten.

Die überwundene Diskussion über die Sinnhaftigkeit dieses kommunalen Bündnisses muss nicht bei jedem Problem neu aufgelegt werden. Aufgrund der kritischen finanziellen Situation mit der ausnahmslos alle Kommunen der Region zu kämpfen haben, muss sich die Städteregion allerdings einer kritischen Kosten-Nutzen-Rechnung stellen. Nicht nur im Sinne der Kommunen, sondern auch zum Zweck der eigenen Glaubwürdigkeit.

Denn reduziert man die Städteregion auf ihr wichtigstes Ziel, besteht sie nur aus einem einzigen Grund: Sie soll den Menschen in der Region mehr Lebensqualität garantieren. Wenn nun aber Kommunen Gebühren und Steuern erhöhen müssen oder sogar städtische Einrichtungen schließen, damit unter anderem eine Umlage gestemmt werden kann, ist die Städteregion gescheitert.

Insofern sind alle Beteiligten gut beraten, konsensfähige Lösungen in einer wirtschaftlich bedrohlichen Lage herzustellen. Nicht zuletzt, um mit einer Stimme gegen das eigentliche Problem angehen zu können: die chronische Unterfinanzierung kommunaler Haushalte.

r.benden@zeitungsverlag-aachen.de

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