Zwei-Stufen-Plan für die Verkehrssicherung vorgesehen

Von: ds
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Kinder unterwegs: Ähnlich wie
Kinder unterwegs: Ähnlich wie an der Bischofstraße soll auch im Bereich des Schulzentrums Liester die Fahrbahn markiert werden. Foto: D. Kinkel

Stolberg. Für die Verbesserung der Verkehrssicherheit im Bereich des Schulzentrums Liester wird es vorerst keine bauliche Umgestaltung geben wie ursprünglich geplant. Das dafür nötige Geld - etwa 15.000 Euro - ist einfach nicht vorhanden.

Dafür soll kurzfristig auf einfache Mittel wie Farbmarkierungen und Beschilderungen zurückgegriffen werden. „Dies wurde von den Schulleitern zwar bedauert, aber angesichts der Finanzlage der Stadt akzeptiert”, erklärt Bernd Kistermann, zuständiger Fachbereichsleiter.

In seiner Sitzung am 25. Oktober wird der Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt (ASVU) darüber entscheiden. Zur Kenntnis nehmen wird er die von der Verwaltung vorgestellten Varianten für weitere Maßnahmen der Verkehrssicherung. In seiner Sitzung im März hatte der ASVU den Vorschlägen der Verwaltung zur Umgestaltung des Einmündungsbereiches Lerchenweg/Walther-Dobbelmann-Straße mit kleineren baulichen Maßnahmen für die Verkehrssicherung nicht zugestimmt, weil die hierfür veranschlagten Kosten zurzeit nicht zu decken sind.

Laut Beschluss sollte die Maßnahme zunächst mit Fahrbahnmarkierungen, Schildern, Zebrastreifen und Piktogrammen umgesetzt werden. Nach einer Erprobungsphase - bei der Erstellung einer Gesamtkonzeption sollen die Leiter der drei betroffenen Schulen beteiligt werden - will man dann entscheiden, ob Änderungen und Ergänzungen nötig sind.

Favorisiert wird von den Schulleitern eine Variante mit zwei Fußgänger-Überwegen an der Walther-Dobbelmann-Straße und Sperrmarkierungen zur punktuellen Einengung und zum Verschwenk der Fahrbahn. Darüber hinaus regten sie an, den schräg verlaufenden Zebrastreifen deutlich breiter auszuführen, damit dieser noch besser erkannt wird. Eine weitere Anregung war, die Sperrflächen durch Pflanzkübel, Pfosten o.ä. gegen Befahren und Parken zu sichern. Zusatzschilder sollen da­rauf hinweisen, dass die Straße das Gebiet des Schulzentrums durchquert. Ergänzend sollen Verkehrszeichen und Piktogramme auf querende Schulkinder aufmerksam machen.

„Die Verwaltung schlägt vor, als ersten Schritt entsprechende Schilder und Fahrbahnmarkierungen anzubringen, Tempo-30-Schilder sind bereits vorhanden. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Finanzierung hierfür gesichert ist, können dann die Fußgänger-Überwege folgen”, erklärt Kistermann. Wenn der ASVU dies so beschließt, können die ersten Maßnahmen kurzfristig - bei entsprechender Witterung - erfolgen.
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