Zwei aus sieben: Entscheidung bei der Würselener Straße

Von: Robert Flader
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Eigentlich war eine Lösung bereits für Ende November vorgesehen. Doch nachdem sich die Fraktionen nicht auf eine gemeinsame Linie in Bezug auf die angedachten Fahrrad-Schutzstreifen entlang der L 23 (Eisenbahn-/Würselener Straße) einigen konnten, hat die Verwaltung inzwischen neue Vorschläge erarbeitet.

Herausgekommen sind insgesamt sieben verschiedene Varianten, die dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt (ASVU) in seiner nächsten Sitzung (Donnerstag, 13. Januar) vorgestellt und von denen zwei vorab von Verwaltungsseite präferiert werden: Entlang der L 23 sollen Schutzstreifen für Fahrradfahrer eingerichtet und verkehrstechnisch angeordnet werden. Begonnen werden soll mit den Umbaumaßnahmen nach der für das kommende Jahr anvisierten Fahrbahnsanierung.

Zusätzlich soll mit dem für das Projekt zuständigen Landesbetrieb Straßenbau über die bauliche Herrichtung eines kombinierten Geh-Radweges zwischen Atsch-Dreieck und Steinbachstraße sowie mit dem Eigentümer über den Erwerb des entsprechenden und dafür benötigten Grundstücks verhandelt werden.

Keine Sicht, keine Querungshilfe

Bleibt nun also abzuwarten, wie die Fraktionen die Vorschläge aufnehmen. Fünf von sieben erarbeiteten Varianten wurden vorab jedoch ausdrücklich nicht empfohlen. Unter anderem wegen Sichtbehinderung (Variante 1 mit Parkstreifen auf der bergab führenden Seite), wegen mangelnder Verkehrssicherheit (Variante 4 mit zusätzlichen Parkstreifen auf der bergauf führenden Seite zwischen Hasenclever- und Steinbachstraße) oder wegen fehlender Querungshilfen (Variante 5 mit acht zusätzlichen Stellplätzen) seien die Nachteile zu groß, argumentiert die Verwaltung.

Zusätzlich wurde die Option eines Linksabbiegestreifens zur Hasencleverstraße und die Umkehrung des Einbahnstraßenverkehrs in derselben erörtert. Ergebnis: Das für den Schwerverkehr problematische Rechtsabbiegen im Atscher Dreieck würde zwar vermieden, der Schutzstreifen in beiden Fahrtrichtungen aber unterbrochen und die „Verkehrsverhältnisse auf der Wüselener Straße im Abschitt zwischen Hasencleverstraße und Steinbachstraße verschlechtert”, wie es in der entsprechenden Verwaltungsvorlage heißt.

Zusätzliche Parkstreifen

Favorisiert wird eine Variante mit beidseitigen Schutzstreifen inklusive einem Fahrbahnteiler als Querungshilfe. Diese Option ohne Sichtbehinderung sei praktisch wie verkehrssicher und ebenso wie eine weitere Variante mit zusätzlichen Parkstreifen auf der bergauf führenden Seite zwischen Hasenclever- und Steinbachstraße die realistischste Option.
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