Stolberg-Breinig - Züchter zeigen das Ergebnis ihrer Arbeit

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Züchter zeigen das Ergebnis ihrer Arbeit

Von: Dirk Müller
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Die erfolgreichsten Züchter des R300 Breinig in diesem Jahr: Frank de Pellegrini (l.) mit einem seinem „Alaska”-Kaninchen und Wilhelm Lützeler mit einem „grauen Wiener”. Foto: D. Müller

Stolberg-Breinig. Glänzendes Fell, wohl proportionierte Läufe und lange „Löffel” standen am Wochenende im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit in der alten Schule Breinigerberg. Der traditionsreiche Kaninchenzuchtverein R300 Breinig (1962) hatte am Freitagabend und Samstagvormittag zu seiner jährlichen Lokalschau geladen, und sieben Züchter zeigten insgesamt 85 Tiere.

Nach den Auszeichnungen besonders zufrieden konnten Frank de Pellegrini und Wilhelm Lützeler sein. De Pellegrini wurde Vereinsmeister mit seinem „Alaska” und präsentierte die beste Althäsin sowie den besten Altrammler. Auch die Preise für die besten Zuchtgruppen (I und II) gingen an seine Kaninchen.

Als beste Zuchtgruppe III wurden die „Deutschen Riesen” von Georg Thom ausgezeichnet. Wilhelm Lützeler erreichte mit seinen „Grauen Wienern” zwar nur den zweiten Platz bei der Vereinsmeisterschaft, wurde aber anderweitig mehr als getröstet: Eines seiner Kaninchen wurde von den Preisrichtern Elisabeth Walpuski und Erwin Janas mit 97,5 Punkten bewertet und war damit das beste Tier der Schau. Lützeler erhielt hierfür die begehrte Landesverbandsmedaille. Der Preis für das beste Gegenstück ging abermals an Frank de Pellegrini.

In diesem Jahr gingen alle Preise der Jungzüchter an Nadine Klaffki, da sie konkurrenzlos angetreten war. „Im letzten Jahr waren noch drei Jungzüchter vertreten - heute ist unser Nachwuchsproblem groß”, haderte Guido Landert, Vorsitzender des R300. Ein gewichtiger Grund für den Mangel an jungen Züchtern sei schlichtweg die Haltung der Tiere: „Man benötigt sehr viel Platz an der richtigen Stelle, wobei Sonneneinstrahlung und Winde zu berücksichtigen sind. Unterhaltskosten und Schwierigkeiten bei der Entsorgung der Exkremente der Tiere halten ebenso viele Leute davon ab zu züchten. Wer bereits Kaninchen hat, bekommt zudem manchmal Ärger mit den Nachbarn”, beschreibt Landert. Er appelliert an Züchter wie Nachbarn, frühzeitig miteinander zu reden, um etwaige Probleme zu lösen.

Der Verein hege immerhin noch Hoffnung auf baldige Verstärkung der Jugend aus den eigenen Reihen, da die Kinder und Jugendlichen mit der Kaninchenzucht aufgewachsen seien, betonte der Vorsitzende.

Die aktuelle Nachwuchsmisere konnte der Geselligkeit und guten Laune aber kaum einen Abbruch tun. Am Freitagabend besuchten viele Kaninchenfreunde und Züchter aus der Region die Schau in Breinigerberg, während der Samstag vornehmlich den Gästen gehörte, die größere Entfernungen zurückgelegt hatten und zum Beispiel aus Bremen oder Thüringen angereist waren.
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