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Zink kommt unter den Hammer

Von: -jül-
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Die insolvente Stolberger Zink AG soll unter den Hammer kommen; der Insolvenzverwalter bereitet die Zwangsversteigerung vor. Das teilte Fachbereichsleiter Josef Braun im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt auf Anfrage mit.

Dort hatte sich zuvor Rolf Engels (SPD) nach dem Stand der Sanierung der Rutschungen in den Böschungen der Kohlbusch-Halde erkundigt.

Zwar habe der Kreis als zuständige Behörde die Stolberger Zink zur Schadensbehebung aufgefordert, aber in wie weit dies von der Eigentümerin realisiert und finanziert werden könne, sei offen.

Sicherheitshalber sei diese Maßnahme ebenso wie die noch immer ausstehende Sanierung des Haldenplateaus sowie weitere Restarbeiten vom Kreis beim Altlastensanierungs- und -aufbereitungsverband (AAV) angemeldet worden, erläuterte Braun. „Der Kreis will jedenfalls Druck machen.”

Derzeit lasse der Insolvenzverwalter ein Gutachten erstellen, um die Vermögenswerte der Stolberger Zink zu erfassen. „Allein das Gutachten dafür kostet rund 50.000 Euro”, so Braun. In welchem Umfang aber letztlich aus der Konkursmasse der Zink Geld für weitere Sanierungen an Haldenkörper- und -plateau bleiben, sei nicht absehbar.
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