Zillertaler verklagen die Breiniger Hahnen

Von: eis
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Beim Auftritt der „Zillertaler” am 29. September war die Stimmung im Festzelt prächtig. Die gute Laune ist den Breiniger Hahnen allerdings mittlerweile vergangen, nachdem ein damals gestürztes Bandmitglied 20.000 Euro Schadensersatz fordert. Foto: J. Schlegelmilch

Stolberg-Breinig. Die Klage der österreichischen Band „Die Zillertaler” schwebt wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Breiniger Hahnenvereins-Mitglieder.

Im Raum stehen 20.000 Euro, die der Schlagzeuger der Band als Schadensersatz fordert, wie Dr. Manfred Waldhart, Mediensprecher in Zivilrechtssachen beim Landesgericht Innsbruck, bestätigte.

Grund der Zivilklage, die beim Bezirksgericht im österreichischem Schwaz verhandelt wird, ist ein Vorfall, der sich am 29. September 2007 ereignet hat.

An jenem Abend waren „Die Zillertaler” für den Hahnenkönigsball in Breinig gebucht. Vor seinem Auftritt soll der Drummer im Festzelt an der Stefanstraße auf dem Weg in die Umkleide gestürzt sein und sich dabei eine schwere Schulterverletzung zugezogen haben.

Für den Unfall macht er dem Vernehmen nach die Hahnen verantwortlich und will diese für entgangene Einnahmen und erlittene Schmerzen in Regress nehmen.

Für die Hahnen, die zum Zeitpunkt des Unfalls Mitglied waren, könnte es bei einem Schuldspruch teuer werden. Die Breiniger Hahnen sind nämlich kein eingetragener Verein, demnach haftet nach deutschem Recht jedes Mitglied mit seinem Privatvermögen.

Der im Falle eines Schuldspruches vom Gericht festzusetzende Betrag müsste somit auf die zahlungsfähigen Hahnen-Mitglieder verteilt werden.
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