Zeit für Yoga und Stille in den Klosterräumen

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Yoga im Kloster Zweifall: Erstmals gab es jetzt diese Möglichkeit im Kloster, und die Teilnehmer waren begeistert.

Stolberg. Das Kloster in Zweifall soll zu einem Ort der Verschmelzung werden. „In besonderen Räumen Zeit für Yoga und Stille finden, das war der ursprüngliche Gedanke“, berichtet Helga Maria Junker.

„Das Karmelitinnen-Kloster bietet diese Möglichkeit ohne Wenn und Aber. In einer Zeit, wo Meldungen aus der kirchlichen Welt eher Fragezeichen aufwerfen, ist es umso interessanter, gelebte Spiritualität zu beschreiben“, so die Initiatorin des jetzt erstmals organisierten Treffens.

Das Fazit nach dieser etwas anderen Yoga-Stunde, zu der sich elf Teilnehmer eingefunden hatten, fiel uneingeschränkt positiv aus: „Für uns hat sich ein Traum erfüllt. Wir konnten uns nicht vorstellen, einmal an dem Ort zu sein, der früher den Schwestern des Ordens vorbehalten war.“

„Spürbare Verschmelzung“

Schwester Maria Regina beschrieb die Atmosphäre des Abends im anschließenden Erfahrungsaustausch als eine „spürbare Verschmelzung der östlichen und christlichen Mystik“ und hob „die Besonderheit der Kontemplation und Meditation“ hervor.

Wegen der positiven Resonanz soll das Treffen auf jeden Fall eine Fortsetzung finden – wahrscheinlich im Sommer. Die Initiatoren Helga und Andreas Junker betonen, „dass durch die herzliche und offene Unterstützung der Schwestern beim Erstgespräch im November die Idee eigentlich erst zu einem konkreten Vorhaben weiterentwickelt wurde“.

Und sie hoffen, dass daraus ein längerfristiges Konzept resultieren könnte. „Vielleicht entsteht hier in den nächsten zehn Jahren das, was in der Abtei Münsterschwarzach bereits gelebte Wirklichkeit ist: ein Kursprogramm, das Nahrung bietet für Geist und Seele“, zeigen sich Andreas Junker und Schwester Maria Regina zuversichtlich.

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