Stolberg - Zauberhafte Tricks und graziler Seiltanz

Zauberhafte Tricks und graziler Seiltanz

Von: Luisa Houben
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Da staunen die Zuschauer: Akro
Da staunen die Zuschauer: Akrobatin Carola vollführt in luftiger Höhe ihre Kunststücke. Foto: Luisa Houben

Stolberg. Was würde sich besser zur Feier des Jubiläums eignen als ein Gala-Abend im Zirkuszelt, zu dem sowohl die Kinder mit ihren Eltern als auch alle Unterstützer und Sponsoren eingeladen sind.

Das Zelt auf dem Schulhof der Probst-Gröber-Schule ist gut besucht, der Duft von Popcorn liegt in der Luft und das Lachen der Kinder ist nicht zu überhören. In ihrer Begrüßung heißt Hildegard Nießen, stellvertretende Bürgermeisterin, besonders die vielen Sponsoren willkommen, ohne deren treue und großzügige Unterstützung die Ferienprogramme nicht möglich wären.

Besonderer Dank geht auch an die engagierten Mitarbeiter und „Väter des Stolbärchens”: Willi Seyffarth, Fachbereichsleiter Jugend, und Josef Offergeld, stellvertretender Amtsleiter Jugendamt.

Die rund 110 Teilnehmer der Zirkuswoche sitzen mit ihren Eltern, Freunden und Geschwistern im Publikum und können kaum erwarten, dass es los geht.

Auf dem Programm stehen an diesem Abend nicht nur atemberaubende Auftritte der Akrobatinnen des Zirkus Rondel, der die Kinder durch ihr Ferienprogramm begleitet, sondern auch Sketche der Clownerike, Zaubertricks des Zauberers Tullino und der Auftritt des Stolbergers „Max der Clown”, der ehrenamtlich für „Menschenskind” arbeitet und das Publikum immer wieder zum Lachen und Staunen bringt.

Das zum dritten Mal stattfindende Programm in Zusammenarbeit mit Zirkus Rondel ist ein „Puzzleteil” der Arbeit von Michael Bosseler. Beim Jugendamt ist er für die Organisation verschiedener Veranstaltungsreihen zuständig. „Ich bin begeistert davon, wie gut auch dieses Angebot angenommen wird”, sagt der Jugendpfleger.

Eine Mitarbeiterin, die stets „vor Ort” ist, ist Petra Morgenstein. Sie ist eine der zehn Gruppenbetreuerinnen, die die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren durch die Woche begleitet.

Zwischendurch ist immer Zeit für freie Spiele auf dem Schulhof, und das tägliche Mittagessen wird in der Aula der Schule serviert. „Die Zusammenarbeit des Teams zahnt wirklich gut und das merken auch die Teilnehmer. Es macht mir große Freude, wenn es den Kindern gefällt. Das ist das Wichtigste”, sagt Morgenstein.

Anfang der Woche durften sich die zukünftigen Zirkusartisten eine Gruppe aussuchen, mit der sie die Woche über einen Programmpunkt für das Finale einübten. Zur Auswahl standen unter anderem Seiltänzer, Jongleure, Bauchtänzer und Taubendressur.

Die Wahl des zwölfjährigen Martin war die Gruppe zum Thema Trampolin. Er ist bereits im dritten Jahr dabei. „Ich finde es wirklich sehr gut hier. Schade ist nur, dass ich das letzte Mal dabei sein kann. Nächstes Jahr bin ich zu alt”, erzählt er.
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