Stolberg - Wohnungsgenossenschaft ist stolz auf barrierefreie neue Wohnungen

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Wohnungsgenossenschaft ist stolz auf barrierefreie neue Wohnungen

Von: dö
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Gemeinsam steuern sie das Schiff Wohnungsgenossenschaft Stolberg (v.l.): Jürgen Koll, Peter Minderjahn, Günter Thomé, Ferdi Gatzweiler, Beate Offergeld-Thelen, Hans Brück, Werner Jansen und Manfred Kremer gehören dem Vorstand beziehungsweise dem Aufsichtsrat an. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Die Bereitstellung von gut ausgestattetem und preiswertem Wohnraum gehört zu den Zielen und Aufgaben der Wohnungsgenossenschaft (WoGe). Um diesem Anspruch gerecht zu werden, nennt die WoGe 625 Wohnungen, angesiedelt überwiegend im Innenstadtbereich, ihr Eigentum.

Außerdem werden 639 Wohneinheiten anderer Eigentümer von ihr betreut und verwaltet. Dieses umfangreiche Aufgabengebiet macht die WoGe quasi zum größten Anbieter auf dem örtlichen Wohnungsmarkt.

Dargestellt in Form von Berichten und Zahlen wurde dieses Spektrum jetzt anlässlich der WoGe-Jahreshauptversammlung im Rittersaal der Burg. Für die Berichterstattung war der neue Vorsitzende der WoGe, Werner Jansen, zuständig. Er machte die 53 Besucher – die WoGe zählt derzeit 734 Mitglieder – mit den Modernisierungsmaßnahmen und Neubauprojekten des vergangenen Jahres vertraut.

Demnach erhielt das Objekt Hastenrather Straße 16 bis 22 eine Wärmedämmung, neue Kunststofffenster, Außengeländer und Eingangsüberdachungen. Des Weiteren wurden acht an Eisenbahn-, Galmei- und Foxiusstraße sowie Nesselrodeweg gelegene Wohneinheiten saniert und dem derzeitigen Wohnkomfort angepasst.

Im Mittelpunkt stand aber das Neubauprojekt an der Duffenter­straße. Dort erstellte die WoGe ein Mehrfamilienhaus mit 16 barrierefreien Wohnungen. Außerdem konnten einige Am Lindchen und Im Hirschfeld gelegene Gebäude mit wärmegedämmten Speicherwänden und Geschossdecken sowie neuen Haustüren ausgestattet werden. Diese Verbesserung des Wohnungsbestandes sorgt laut Jansen dafür, dass die Vermietbarkeit der Objekte steigt und sich die positive Entwicklung der Genossenschaft fortsetzt.

Ein wenig Sorgen bereitet der WoGe aber die derzeitige Vermietungssituation. Die wird von einer hohen Fluktuation der Mieter und dem Leerstand, hervorgerufen durch altersbedingte Kündigungen, gekennzeichnet. Entgegenwirken will man dieser unzufriedenen Situation durch gezielte Modernisierungs-, Service- und Werbemaßnahmen.

Zur Durchführung dieser Aktionen und Aufgaben unterhält die WoGe einen zwölfköpfigen Regiebetrieb, dem neben Handwerkern auch kaufmännisches Personal angehört. Außerdem werden Fremdfirmen mit den Bauausführungen betraut.

Für Diskussionsstoff sorgte der Wechsel im Amt des hauptamtlichen Geschäftsführers. Wie berichtet, hat der bisherige langjährige Geschäftsführer Matthias Offermanns die WoGe im Oktober vergangenen Jahres verlassen. Aufgefangen wurde das Ausscheiden von Offermanns durch die Ernennung von Werner Jansen zum Geschäftsführer. Der 70- jährige technische Angestellte leitet die WoGe seit April dieses Jahres hauptamtlich.

Den anwesenden Mitgliedern noch einmal die Gründe zu erläutern, die den Wechsel erforderlich gemacht hat – diese Rolle fiel dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates Manfred Kremer zu. Allerdings konnte Kremer den Besuchern unter Wahrung des Datenschutzes und des Persönlichkeitsrechtes nur mitteilen, dass das Ausscheiden von Offermanns krankheitsbedingt sei. An der Spitze der WoGe steht ein zweiköpfiger Vorstand und ein sechsköpfiger Aufsichtsrat.

Jedoch mussten jetzt zwei Positionen des Aufsichtsrates neu besetzt werden: Wiedergewählt wur­de Beate Offergeld-Thelen, und für den aus Altersgründen ausgeschiedenen Peter Lindenlauf, der auf 30-jährige Mitgliedschaft zurück blickt, rückte Hans Brück nach. Die beiden konnten alle 53 abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen.

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