Stolberg-Schevenhütte - Wohnhaus in Flammen: Zwei Menschen verletzt

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Wohnhaus in Flammen: Zwei Menschen verletzt

Von: Ottmar Hansen
Letzte Aktualisierung:
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Ein unentdecktes Glutnest hatte das Feuer in der Nacht zu Donnerstag erneut entfacht. Foto: Ralf Roeger
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Ein brennendes Wohnhaus hat am Mittwoch die Feuerwehr in Stolberg-Schevenhütte in Atem gehalten. Foto: Ralf Roeger
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Rund 50 Einsatzkräfte waren nach Angaben eines Feuerwehrsprechers im Einsatz. Foto: Ralf Roeger

Stolberg-Schevenhütte. Beim Brand eines Einfamilienhauses an der Langerweher Straße in Schevenhütte sind am Mittwochmittag zwei Personen verletzt worden. Das Gebäude wurde durch das Feuer stark beschädigt. In der Nacht zu Donnerstag musste die Stolberger Feuerwehr erneut zum Brandort ausrücken.

Ein unentdecktes Glutnest hatte das Feuer neu entfacht. 

Um 11 Uhr ging der Notruf bei der Polizei ein. Eine Passantin alarmierte außerdem die Feuerwehr. Zu dem Zeitpunkt hatte es einen lauten Knall gegeben und zwei Fenster waren aus dem ersten Stockwerk des Hauses geflogen.

Der Besitzer des Miethauses aus den 50er Jahren wohnt im Neubau gleich nebenan. Auch er hatte den Knall vernommen. Als er aus dem Fenster schaute, sah er bereits dichten Qualm, der aus den Fenstern nebenan drang. Das erste und zweite Obergeschoss des Hauses standen in Flammen. „Auch ich habe dann sofort die Feuerwehr alarmiert“, sagt Manfred Jansen, der eigentlich mit Grippe das Bett hüten musste. „Das Ganze ist ein Alptraum.“

Das Dach des Hauses sei eigens besonders isoliert worden. Dann habe man die Decken mit Holz verkleidet, so Jansen. Ein ideales Material für die Flammen. Mit Atemschutzgeräten. gingen die Feuerwehrleute gegen den Brand in den Zimmern vor. Parterre wohnte eine 93-Jährige, sie erlitt einen Schock und musste notärztlich behandelt werden. Aus dem ersten Obergeschoss rettete sich ihre Tochter, die die Seniorin pflegt. Aber auch sie wurde ärztlich behandelt, da sie Rauchgas eingeatmet hatte.

Die Feuerwehr setzte zahlreiche Wasserschläuche ein, auch um ein Übergreifen der Flammen auf Nachbarhäuser zu verhindern. Zeitweise war das brennende Haus vor lauter Rauchwolken kaum noch zu sehen. Immer wieder flammten neue Brandnester unter dem Dach auf. Mit Hilfe der Drehleiter ging die Wehr die Flammen dann auch von oben an.

Im Einsatz waren rund 50 Feuerwehrleute aus acht Löschgruppen und von der Hauptwache. Mit den entsprechenden Fahrzeugen. Die Durchfahrt durch Schevenhütte blieb deshalb für Stunden gesperrt. Die genaue Brandursache müsse noch ein Sachverständiger klären, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Auch zur Schadenshöhe konnte die Polizei zunächst noch keine Angaben machen.

Hinweis: In einer vorherigen Version dieses Artikels war nur von einer Verletzten die Rede.

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