Stolberg - Witterung macht den Tauben zu schaffen

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Witterung macht den Tauben zu schaffen

Von: dö
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Die Reisevereinigung Stolberg hat Bilanz gezogen.

Stolberg. Distanzen, die von Mittelfrankreich bis nach Stolberg reichen und mitunter 400 Kilometer und mehr betragen können, stellen für die Tauben, deren Züchter der Reisevereinigung (RV) Stolberg angehören, kein Problem dar.

Diese Tatsache dokumentieren eindrucksvoll die 19 Preisflüge, die die Kupferstädter Brieftaubenfreunde im Zeitraum zwischen April und September dieses Jahres durchgeführt haben. Damit die gefiederten Weitflieger auch wohlbehalten ihre in Frankreich und Belgien liegenden Auflassorte erreichen, besitzt die RV Stolberg ein Fahrzeug, das für den Transport von rund 6000 Tauben geeignet ist. Diese Details spielten jetzt bei der Herbstversammlung ein Rolle, zu der die RV in der Gaststätte „Zur Tenne“ eingeladen hatte.

Für den Rückblick war Hans-Willi Braun, Vorsitzender der RV Stolberg, zuständig. Er bedankte sich bei den 40 anwesenden Züchtern für ihre rege Teilnahme an den Wettbewerben und würdigte Willi Tillmanns, der mehrere Preisflüge für sich entscheiden konnte und auch in der Medaillenwertung auf den vorderen Plätzen zu finden ist. Mit Pokalen bedacht werden sollen Tillmanns und die anderen erfolgreichen Züchter im Rahmen einer Feierstunde im Januar kommenden Jahres.

Auch wenn die Wettbewerbe den Züchtern gute Ergebnisse gebracht haben, beklagte Braun witterungsbedingte Schwierigkeiten, die dazu führten, dass einige Tiere den heimatlichen Schlag nicht mehr erreichten. Demnach hatten Kälte im Frühjahr, Hitze im Sommer und plötzliche Gewitter dafür gesorgt, das die Zahl der eingesetzten Tauben dezimiert wurde. Daraus resultierend wurde beschlossen, dass im kommenden Jahr der Start der Jungtaubenreise erst Ende Juli beziehungsweise Anfang August erfolgt.

Nicht im unklaren ließ Braun, der den RV Stolberg seit 2011 leitet, die Taubenfreunde auch über die Vorschläge, die jüngst auf der Regionalversammlung im Mittelpunkt standen. Dort standen die Themen Streichergebnisse, Auflassorte und eine andere Ringkennzeichnung auf der Tagesordnung. Beschlussgegenstand sollen diese Themen dann auf der kommenden Regionalversammlung im neuen Jahr werden. Kein Interesse zeigten die anwesenden Mitglieder an einer Übernahme von Räumlichkeiten, die die derzeit noch von der Reitergemeinschaft Stolberger Pferdefreunde genutzt werden.

Zu Ende ging die Versammlung mit der Aufnahme neuer Mitglieder, die unter anderem in Langerwehe, Lamersdorf, Hastenrath und Birkesdorf zu Hause sind. Demnach wird die Anzahl der Mitglieder von derzeit 110 auf 118 steigen.

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