Wissenschaftliche Unterstützung für die Gesamtschule

Von: Michael Grobusch
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Die Stolberger Bildungslandsch
Die Stolberger Bildungslandschaft ist derzeit eine große Baustelle. Voraussichtlich im Sommer 2012 soll die erste Gesamtschule eröffnet werden. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Die Planungen für die Einrichtung der ersten Stolberger Gesamtschule laufen auf Hochtouren - derzeit allerdings vornehmlich noch hinter den Kulissen.

Ändern wird sich das spätestens am 17. Mai, wenn im Ratssaal eine außerordentliche Sitzung des Schulausschusses stattfinden wird. Dann dürften von der Politik der Grundsatzbeschluss für die Beantragung bei der Bezirksregierung Köln und auch die Entscheidung für den konkreten Standort der zukünftigen Schule getroffen werden.

Rahmenbedingungen

Das Votum des Ausschusses wird nicht nur zukunftsweisend für die Schullandschaft der Kupferstadt sein - eine Zustimmung zu der neuen Schulform gilt als sicher. Es wird auch den inoffiziellen Startschuss bilden für ein wissenschaftliches Projekt der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Abteilung Köln, das den bereits viel sagenden Titel „Rahmenbedingungen für die Einrichtung einer Gesamtschule” trägt.

Federführend und als Projektbegleiter auch verantwortlich ist Achim Graetz. Der Regierungsdirektor aus Stolberg und Fachhochschuldezernent hatte als Sprecher der Stolberger Elterninitiative in der Vergangenheit maßgeblichen Anteil daran, dass über die Gesamtschul-Einführung in Stolberg diskutiert wurde und diese nun wahrscheinlich zum Schuljahr 2012/12 realisiert wird.

„Wir wollen die Stadt Stolberg auf ihrem Weg zur Gesamtschule begleiten und unterstützen. Dabei können wir auf das gesamte Netzwerk der Hochschule zurückgreifen”, skizziert Graetz das Projekt, das den Zeitraum von Oktober bis Dezember 2011 umfassen wird, mit ersten Vorbereitungen aber schon nach der Ausschuss-Sitzung beginnen soll.

Beteiligt sind insgesamt acht Studenten der Fachhochschule - allesamt Beamte als Anwärter auf den gehobenen Dienst, die in einem dualen System parallel zu ihrer dienstlichen Tätigkeit ein dreijähriges Studium absolvieren und dieses im vorliegenden Fall noch mit dem Diplom abschließen werden.

„Die Studierenden kommen alle aus der Städteregion, eine von ihnen ist sogar in der Stolberger Verwaltung tätig”, verweist Achim Graetz auf den engen Bezug, den die Mitglieder der Projektgruppe zur Region haben.

Juristische und betriebswirtschaftliche Aspekte bei der Einrichtung einer Gesamtschule sollen einen Schwerpunkt der Arbeit bilden, ein weiterer wird die Konkretisierung des Raumbedarfs und die Ausstattung der neuen Schule sein.
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