Stolberg - Wirtschaftsweg „Zu den Maaren” ist nicht mehr verkehrssicher

Wirtschaftsweg „Zu den Maaren” ist nicht mehr verkehrssicher

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:
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Soll saniert werden: Der Wirtschaftsweg „Zu den Maaren” erstreckt sich über 1,75 Kilometer zwischen der Winterstraße in Breinig und der Vennstraße Venwegen. Die Strecke ist laut Verwaltung nicht mehr Foto: J. Lange

Stolberg. Auf geschmolzenen Schnee setzen müssen die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt wohl für den 14.Januar, denn vor ihrer Sitzung im Rathaus sollen sich die Politiker vor Ort ein Bild vom Zustand des Wirtschaftsweges „Zu den Maaren” machen.

Er war bereits im vergangenen Jahr von der Verwaltung in das Programm des KonjunkturpaketesII aufgenommen worden, aber die Entscheidung über die Sanierung war in der August-Sitzung des Hauptausschusses erst einmal an den Fachausschuss verwiesen worden.

„Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass die Verkehrssicherheit auf dem Wirtschaftsweg nicht mehr mit ,Bordmitteln´ zu gewährleisten ist”, hält Fachbereichsleiter Josef Braun den Zweifeln der Politik entgegen. „Der Weg muss grundlegend instandgesetzt werden”. Denn die Stadt sei verantwortlich für die Verkehrssicherheit auf der Strecke.

Nicht angesprochen werden in der Vorlage für den Ausschuss allerdings andere Sorgen, die wiederholt vor allem in Venwegen zur Sanierung des Wirtschaftsweges geäußert worden sind. Denn der erstreckt sich von der Winterstraße (L24) in Breinig und erstreckt sich über eine Länge von rund 1,75 Kilometer vorbei an mehreren Reitställen durch die Wiesen bis zur Ortslage Venwegen und mündet dort in die Vennstraße (L12). Und eben dieser Weg werde häufig als unerlaubte Abkürzung genutzt, was in erster Linie die Anlieger in Venwegen nicht erfreut.

Ein Thema, das vergleichbar ebenso auf dem Wirtschaftsweg zwischen Büsbach und Breinig an Gut Hassenberg im Ausschuss thematisiert werden soll. In welchem Umfang allerdings ein Wirtschaftsweg wirksam und gerichtsbeständig gegen eine Nutzung als Abkürzungsstrecke gesperrt werden kann ist allerdings fraglich.

Allerdings schlägt die Verwaltung dem Ausschuss eine Alternative zur grundlegenden Sanierung der gesamten Strecke „Zu den Maaren” vor: „Es kann überlegt werden, ob die Zufahrt zum Reiterhof, der häufig angefahren wird, nur von einer Seite neu asphaltiert wird”, sagt Braun.

Für die Sanierung der gesamten Strecke kalkuliert die Verwaltung die Kosten mit rund 18.000 Euro, die zunächst komplett aus dem KonjunkturpaketII finanziert würden. Allerdings sind von dem Zuschuss 12,5 Prozent in zehn Jahresraten bis 2021 durch Reduzierung der Schlüsselzuweisung an das Land zurückzuzahlen.
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