Wer Gefallen gefunden hat, stimmt für Stolberg ab

Von: Dirk Müller
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„Die Aufbauarbeit von acht Jahren trägt Früchte, und der Ruf der Kupferstädter Weihnachtstage hallt über die Grenzen der Stä­d­teregion hinaus.“ Dieses positive Fazit zum Abschluss Kupferstädter Weihnachtstage zieht Organisator Jürgen Gerres. Foto: J. Lange (1), D. Müller (3)

Stolberg. Mit dem großen Feuerwerk „Kaiserplatz in Flammen“ sind die Kupferstädter Weihnachts­tage nach fünf Wochen zu Ende gegangen. Für Jürgen Gerres, den städtischen Organisator der Großveranstaltung, ist es Zeit durchzuatmen, aber auch eine erste Bilanz zu ziehen. Die positiv ausfällt: „Die Aufbauarbeit von acht Jahren trägt Früchte, und der Ruf der Kupferstädter Weihnachtstage hallt über die Grenzen der Stä­d­teregion hinaus.“

Auf den Weih­nachtsmärkten an Burg und Alter Markt habe man nicht nur deutsche Stimmen hören können, aber er freue ihn ganz besonders, dass „auch der eine oder andere Stolberger seine Kupferstädter Weihnachtstage annimmt“, sagt Gerres.

Stolberger Beteiligung

Was allerdings die Beschicker angeht, sehe er noch Luft nach oben. „Ich wünsche mir mehr Stolberger Aussteller auf den Weihnachtsmärkten und am Weihnachtstreff.“ Grundsätzlich sei die Stolberger Beteiligung an den Weihnachtstagen ein wichtiger Bestandteil des Erfolgsrezepts.

Beispiel: der größte Adventskalender der Region am historischen Rathaus. „Zur Gestaltung und Präsentation der Fenster haben sich diesmal sieben Einrichtungen mehr angemeldet, als es Fenster gibt.“ Lediglich für den Abschlussabend hätten sich keine Schulen oder Kitas angemeldet, da der Tag quasi schon in den Ferien lag. „Dankenswerter Weise haben die City Starlights alle vier Fenster gestaltet und präsentiert. Der Kulturverein ist ein Paradebeispiel für das Stolberger Engagement“, verweist Gerres auf die lebende Krippe und Märchenaufführungen, Nikolaus, Elfen und das große Weihnachtshaus der City Starlights auf dem oberen Burghof. Weitere Kupferstädter Komponenten seien die Ausstellung zum Thema Vichtbach des Stolberger Heimat- und Geschichtsvereins, die Krippenausstellung im Alten Rathaus, die Schmiedeweihnacht und der Kupferstädter Weihnachtslauf gewesen. „Hinzu kommen das Advents­café im Burghaus, der Eine-Welt-Laden der Pfadfinder, das Museum in der Torburg, der Kunsthandwerkerhof Rose und mehr.“

Und natürlich der noch einmal erweiterte Lichterweg in der Altstadt. „Es ist wichtig, dass viele Räder ineinandergreifen und schön, dass es von Jahr zu Jahr mehr Räder werden“, betont Gerres. Sein positives Fazit wird von den Ausstellern und Beschickern bestätigt. „Die Gäste waren begeistert, und die Aussteller sind zufrieden“, bringt Elfi Kuttler vom Weihnachtszelt auf dem Alter Markt es auf den Punkt. „Und die mehrsprachige Werbung im Internet und auf Flyern war eine gute Idee. Besucher aus Belgien und den Niederlanden kommen inzwischen nicht mehr einzeln oder als Paare, sondern in kleinen Gruppen.“

Im Aufwärtstrend sieht die Kupferstädter Weihnachtstage auch Roswitha Breuer vom Glühweinstand am Kaiserplatz, wo der Weihnachtstreff sich zunehmender Beliebtheit erfreue: „Ich denke, der Knoten ist vor drei Jahren geplatzt, als wir stärker zu einer Gemeinschaft geworden sind. Beide Weihnachtsmärkte und der Weihnachtstreff gehören zu einem gemeinsamen Veranstaltungskonzept – das ist uns bewusst, und wir arbeiten gut zusammen.“ Der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein war in der Burg gleich zweifach vertreten: mit einem Bücherstand vor dem Rittersaal und der Ausstellung in der Reihe „Meine Heimat“ in der Burg-Galerie.

„Wir sind absolut zufrieden“, sagt Karl Meurer, Geschäftsführer des Vereins. „Der Absatz am Bücherstand war sehr gut und die Ausstellung überdurchschnittlich hoch frequentiert.“ An beiden Standorten habe es zudem enorm viel positive Resonanz seitens der Gäste gegeben. Und diese seien durchaus international gewesen, wie Meurer an einer amerikanischen Kupferstädter Weihnachtsanekdote verdeutlicht. „Einige Elfen der City Starlights haben in der Stadt ein Paar aus den USA getroffen und die beiden gleich zur Burg ,entführt‘. Mit meinem Schulenglisch habe ich die Amerikaner dann durch die Vichtbach-Ausstellung geführt.“

Städtedeko winkt

Gerres hofft indes, dass die Begeisterung der Besucher der Kupferstädter Weihnachtstage sich auch bei einer Online-Abstimmung bemerkbar macht: „Auf der Internetseite www.bestchristmascity.de kann man Stolberg als Favoriten wählen. Die Teilnehmer können eine Städtereise inklusive Shoppinggutscheine für zwei Personen gewinnen, und den Städten mit den meisten Stimmen winkt eine hochwertige Städtedekoration – die könnten wir in Stolberg im nächsten Jahr sicher sehr gut gebrauchen.“

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