Wenigstens für die Kita Liester fließt jetzt das Fördergeld

Von: gro
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Willi Seyffarth soll nach dem Willen der Verwaltung noch vehementer die Bewilligung der beantragten Fördermittel für drei Stolberger Kitas einfordern. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Die Warteliste wird kürzer: Die Stadt Stolberg hat jetzt den Bewilligungsbescheid für Fördermittel erhalten, die in den Ausbau des städtischen Familienzentrums auf der Liester fließen werden. 180.000 Euro stellen Bund und Land zur Verfügung für die Schaffung von Räumen, in denen eine zusätzliche Gruppe mit zehn Kindern unter drei Jahren aufgenommen werden sollen.

„Somit können wir Anfang 2014 mit der Umsetzung der Maßnahme beginnen“, kündigte Fachbereichsleiter Willi Seyffarth jetzt im Jugendhilfeausschuss an. Weiterhin keine verbindliche Zusage gibt es hingegen für die geplanten Erweiterungen der katholischen Kindertagesstätte St. Sebastianus Atsch sowie der städtischen Kitas Mozartstraße und Rektor-Soldierer-Weg. Insgesamt fehlen somit noch 50 U3-Plätze, die nach den ursprünglichen Planungen des Jugendamtes eigentlich bis zum Ende dieses Jahres zur Verfügung gestellt werden sollten.

Kein Versorgungsengpass

Wenngleich es derzeit keinen Versorgungsengpass gibt, weil die fehlenden Kapazitäten in den Einrichtungen durch das aufgestockte Angebot in der Tagespflege kompensiert werden können, beauftragte der Fachausschuss die Verwaltung einstimmig, sich verstärkt und noch vehementer bei den Zuschussgebern für die Bewilligung der Gelder für die drei erwähnten Einrichtungen einzusetzen. In der Summe geht es um Fördermittel in Höhe von 737.000 Euro, von denen alleine 396.000 Euro auf die vorgesehenen 22 zusätzlichen Plätze in der Atsch entfallen.

Nach Aussage von Willi Seyffarth sieht die aktuelle Rechtslage vor, dass Maßnahmen, die aus Mitteln des Bundesinvestitionsprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung 2013-13“ gefördert werden, bis spätestens 31. Dezember 2014 abzuschließen sind. Damit könnte den verbleibenden drei Stolberger Einrichtungen mit Ausbau-Plänen aufgrund des wohl nicht mehr einzuhaltenden Zeitplanes eine Bezuschussung letztlich verweigert werden. Der Fachbereichsleiter zeigte sich bei der letzten Ausschuss-Sitzung des Jahres aber zuversichtlich, dass dieser Fall nicht eintreten wird.

Zwölf Monate mehr Zeit?

„Nach Informationen durch das Landesjugendamt Rheinland verhandeln Bund und Land derzeit über eine Verlängerung des Verwendungszeitraumes bis Ende 2015.“ Sollte eine solche vereinbart werden, blieben nicht nur Stolberg, sondern auch vielen anderen Kommunen im Land zwölf Monate mehr, um den U3-Ausbau in seinem zum Teil schon seit Jahren vorgesehenen Umfang abzuschließen.

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