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Weihnachtsbaumsingen lässt Bewohner zusammenrücken

Von: Leona Otte
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Die Kinder der Kita Mauseburg singen ihre Weihnachtslieder und erfreuen damit die Zuhörer beim Weihnachtsbaumsingen in Vicht. Foto: L. Otte

Stolberg-Vicht. Für Karl Lüttecke, den ehemaligen Vorsitzenden der Interessengemeinschaft (IG) Schönes Vicht, war es eine Herzensangelegenheit – das Weihnachtsbaumsingen. Er war derjenige, der einst dieses besondere Ereignis ins Leben rief, mit der Absicht, Menschen zusammenzuführen.

Lüttecke verstarb im März im Alter von 69 Jahren. Doch wenn man am Samstagabend im Pfarrgarten der Vichter Kirche in die Gesichter der Menschen schaute, die umher wuselnden Kinder beobachtete, konnte man meinen, dass etwas von ihm zurückgeblieben ist. Anders als in den letzten Jahren fand das Weihnachtsbaumsingen dieses Mal nicht unmittelbar vor der Kirche statt, sondern auf ihrer Rückseite.

Die neue Kulisse zwischen Chorhaus und Pfarrheim erstrahlte allseitig im Glanz der Lichter und verleitete die zahlreichen Besucher zu dieser kalten Jahreszeit dazu, noch enger zusammenzurücken: „Vor Jahren kam der Gedanke auf, sich hier im Ort in der Vorweihnachtszeit zu treffen. Heute findet das Singen zum achten Mal statt. Uns ist es sehr wichtig, dass das Leben in Vicht schön und lebenswert gestaltet wird“, betont Achim Wartensleben, Geschäftsführer der IG.

Während die brennenden Holzstämme am Eingang vor sich hin knistern, versammeln sich die Kinder der Kita Mäuseburg vor dem Weihnachtsbaum, um vier Lieder vorzutragen: „Schneemann, Schneemann“, „Oh Tannenbaum“, „Dicke rote Kerzen“ und „Rudolph“, haben die Kleinen zusammen mit Leiterin Brigitte Klein und Erzieherin Rita Havenith einstudiert, um die Zuhörer zu erfreuen. Anschließend setzten die Zweifaller Bläserfreunde den Abend mit klassischer Weihnachtsmusik fort: „Es ist eine ganz tolle Atmosphäre hier an der Kirche.

Die Menschen halten zusammen, die Kinder werden vom Nikolaus beschenkt, Traditionen werden aufrechterhalten. Und wer hat denn noch das Glück live zur Adventszeit Blasmusik zu hören?“, fragt sich Gisela Esser im Beisammensein ihrer Freundinnen Vera Gerhards und Ulrike Wilden. Eine ganze Weile noch haben die Vichter und Nicht-Vichter erzählt, und der Musik gelauscht.

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