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Wahl in Frankreich: Stolbergs Partnerstädte wählten Macrons REM

Von: oha
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Die Stolberger Partnerstädte Valognes und Faches Thumesnil stimmten mehrheitlich für die Partei REM von Staatspräsident Emmanuel Macron. Symbolfoto: Christian Charisius/dpa

Stolberg. Der neue französische Staatspräsident heißt Emmanuel Macron. Und jetzt holte Macron mit seiner Partei La République en marche (REM) auch noch die Mehrheit bei den Parlamentswahlen. Unterstützung erhielt der 39-Jährige dabei auch aus den Stolberger Partnerstädten Valognes und Faches Thumesnil.

In Valognes siegte der Kandidat der Macron-Partei (En marche!), Stéphane Travert. Er sicherte sich 63,95 Prozent der Stimmen, insgesamt votierten 1295 Wähler für Travert. Ebenfalls angetreten war Jean-Manuel Cousin von Les Républicains. Er kam auf 36,05 Prozent ((730 Stimmen). Die Wahlbeteiligung in Valognes lag allerdings nur bei 42,77 Prozent. 7,65 Prozent der Stimmzettel wurden weiß, ohne Kreuz, eingeworfen, 2,23 Prozent der Stimmen waren ungültig. Die Partnerstadt Valognes gehört zum Wahlkreis III des Départements La Manche, wo die Ergebnisse vergleichbar aussehen: Stéphane Travert 66,16 Prozent, Jean-Manuel Cousin 33,84 Prozent. Hier lag die Wahlbeteiligung bei 43,47 Prozent.

Stéphane Travert schafft es damit als einer der wenigen bisherigen Parlamentsabgeordneten der Parti Socialiste (PS), erneut in die Französische Nationalversammlung einzuziehen, diesmal allerdings für die Bewegung des neuen Staatspräsidenten, Emmanuel Macron, der sich Travert unmittelbar nach ihrer Gründung angeschlossen hatte.

In der Partnerstadt Faches Thumesnil erreichte Christophe Itier (En marche!) die Mehrheit mit 53,07 Prozent (2478 Stimmen) vor Adrien Quatennens (La France insoumise) mit 46,93 Prozent (2191 Stimmen). Hier lag die Wahlbeteiligung bei 41,20 Prozent. 5,4 Prozent der Wähler gaben ein Blanko-Formular ab, 2,62 Prozent der Stimmen waren ungültig. Bürgermeister Nicolas Lebas (Union des Démocrates et des Indépendants) hatte im ersten Wahlgang zwar noch 24,78 Prozent der Stimmen holen können, für den zweiten Durchgang hatte es allerdings dann nicht mehr gereicht, weil hier nach französischem Wahlrecht nur die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen antreten dürfen.

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