Vorlesewettbewerb: Gina-Marie vermittelt die richtige Stimmung

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Ausgezeichnete Leser(innen) und ihre Förderer (v.l.): Jule Hansen, Gottfried Frings, Leonard Maus, Isabelle Haag, Beate Klaas, Clara Schmitz, Gina-Marie Fischer, Katharina Ponten, Sascha Schaffrath, Johannes Peters, Kashan Safdar, Andreas Pickhardt und Elias Falk. Foto: X. El Mourabit

Stolberg. „Grassohle“, „Braunfäule“, „intellektuell“, „Gummiknüppelartigem Dingsbums“ – diese Worte aus Philip Ardaghs Kinderroman „Familie Grunz hat Ärger“ haben es in sich. Klar, dass es da den einen oder anderen Stolperer gibt, doch insgesamt haben alle Viertklässler, die am Vorlesewettbewerb 2013 teilnehmen, ihre Aufgabe mit Bravour gemeistert.

„Alle Kinder hatten ein ziemlich gutes Niveau“, sagt Beate Klaas von der Bücherei, die den Vorlesewettbewerb nun schon seit circa 25 Jahren ausrichtet. Sie freut sich über die rege Beteiligung – neun von zehn Stolberger Grundschulen sind auch dieses Jahr wieder vertreten.

Im Fokus steht die Lust aufs Lesen, keiner soll sich Sorgen machen, sondern nur Spaß haben. Und der ist auch bei den Kindern zu spüren. Jedes hat Freude daran, den eigenen Text vorzulesen, und trotz Aufregung wird das Zuhören in der familiären Atmosphäre der Bücherei für Kinder, Eltern, Lehrer und Jury zum Vergnügen und macht Lust auf mehr.

Nachdem die Viertklässler der Reihe nach zuerst ihren eigenen, vorbereiteten Text und schließlich Stellen aus dem Fremdtext „Familie Grunz hat Ärger“ vorgelesen haben, hat nun die Jury – Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt fürs Kulturamt der Stadt, Beate Klaas aus der Bücherei, Gottfried Frings vom Förderverein der Stadtbücherei, Xenia El Mourabit für Stolberger Zeitung und Nachrichten, Sascha Schaffrath von der Sparkasse und Katharina Ponten aus der Bücherstube – die Qual der Wahl.

Die Sieger werden verkündet. Der erste Platz und damit ein Gutschein über 30 Euro geht an Gina-Marie Fischer aus Gressenich, die sowohl den eigenen – Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl – als auch den Fremdtext souverän vorstellt, und der es gelingt, Stimmung und Atmosphäre einzufangen und die Leser spüren zu lassen.

Beeindruckend ist auch Johannes Peters ausgereifte Lesetechnik, die der Zweifaller bei dem Fremdtext unter Beweis stellt. Damit liest er sich auf den zweiten Platz und gewinnt den 25-Euro-Gutschein. Leonard Maus aus Breinig, der durch das Vorlesen des lustigen Buches „Das große Katzenkomplott“ von Katie Davis die Zuhörer zum Lachen bringt, macht den dritten Platz und bekommt einen Büchergutschein im Wert von 20 Euro.

Clara Schmitz aus Büsbach, die „Tiger küssen keine Löwen“ (Liliane Susewind, Band2) von Tanya Stewner liest, Elias Falk (Mausbach) mit „Der Wald der Abenteuer“ von Jürgen Banscherus, Isabelle Haas (Donnerberg), die Karen McCombies „Das magische Geheimnis“ von Laura Limone vorstellt, Johanna Pfundt (Atsch) mit „Justus und die 10 Gebote“ von Brigitte Endres, Jule Hansen (Grüntalstraße), die aus „Eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar liest, und Kashan Safdar (Hermannstraße) mit Max von der Grüns „Vorstadtkrokodile“ belegen tolle vierte Plätze. Sie erhalten je einen Büchergutschein über 10 Euro, der, wie die anderen Preise, von der Sparkasse gestiftet wird.

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