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„Visionart” als „Funken des Göttlichen” in der Kunst

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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Visionär: Der Künstler Martin-Georg Oscity erklärt sein Bild „Krieg der Spargel”. Foto: D. Müller

Stolberg-Vicht. „Visionart” ist der Titel der Ausstellung mit Werken des Münchner Malers Martin-Georg Oscity, die am Samstag unter der Ägide des Unesco-Clubs Aachen im Europäischen Kunsthof in Vicht eröffnet wurde. Gleichsam bezeichnet „Visionart” die eigene künstlerische Stilrichtung, von Oscity begründet, als er dem fantastischen Realismus den Rücken kehrte.

Er vergleicht seine Kunst mit einem Klangspiel, bei dem die Töne in einem Akkord zusammen klingen. Oscity vereint die Mystik, um die unendliche Tiefe des Daseins verständlich zu machen, mit der Quanten-Kosmologie, die in seiner Anschauung zum göttlichen Ursprung führt. Der dritte Ton seines malerischen Klangspiels ist die Ästhetik in ihrer Sehnsucht nach edlen Formen.

„Visionart” übt auf den Betrachter eine Faszination aus, wie sie auch von dem 1952 in Bratislava geborenen Künstler in seiner extravaganten Erscheinung selbst ausgeht. Das musikalische Rahmenprogramm der Vernissage gestaltete Martin-Georg Oscity mittels eigener Stimmgewalt selbst - der aus einer Künstlerfamilie stammende Maler konnte sich zuletzt auch als Sänger etablieren.

„Ich möchte in die Kunst den Funken des Göttlichen einbringen”, erläuterte Oscity anhand von Bildern wie „Apokalyptische Reiter” und „Der Reiter des Lichts”, die christliche Mystik und Symbolik beinhalten. Die Verbindung alter und neuer Elemente, Ideen und Gedanken veranschaulichte er durch „Triumph der Renaissance III” und belegte das Visionäre seiner Kunst mit „Krieg der Spargel”. Das vor dem 11. September 2001 entstandene Werk stellt Spargel dar, die sich wie Interkontinentalraketen bekämpfen - im Luftraum über New York.
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