Vichttal glänzt auf und neben dem Spielfeld

Von: Lukas Franzen
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Im Halbfinale gab der VfL Vichttal der Zweitvertretung von Alemannia Aachen das Nachsehen. Erst im Endspiel gegen den FC Wegberg-Beeck war für den Gastgeber Endstation. Foto: L. Franzen
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Gratulation zum zweiten Platz: Andreas Ihrig (EWV) beglückwünscht VfL-Kapitän Patrick Schnier.

Stolberg-Vicht. Sechs Top-Teams aus der Region, sechs Stunden Fußball am Stück, 16 Tore nach regulärer Spielzeit in neun Partien – und das bei nur 45 statt 90 Minuten pro Spiel. So ließt sich die Bilanz des ersten EWV-Pfingstcups, der nach Schätzungen der Organisatoren rund 1000 Besucher am Pfingstmontag in den Sportpark Dörenberg lockte.

Sie wurden Zeuge, wie sich mit dem FC Wegberg-Beeck einer der beiden favorisierten Mittelrhein-Ligisten den Turniersieg sicherte, wie der Bezirksligist FC Inde Hahn mit seinem dritten Platz für die größte Überraschung des Tages sorgte und wie Gastgeber VfL Vichttal mit Alemannia Aachen II und Hertha Walheim immerhin einen gestandenen und einen angehenden Mittelrheinliga-Vertreter hinter sich ließ. Die Belohnung: Finalteilnahme auf heimischem Platz.

Doch in der letzten 45-minütigen Hitzeschlacht des Tages mussten sich die Vichttaler gegen den Club aus dem Kreis Heinsberg geschlagen geben, der seine Chancen trotz Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke eiskalt nutzte, während die Gastgeber hochkarätige Einschussmöglichkeiten vergaben.

Auf den 1:0-Führungstreffer des VfL durch Robert Walica in der dritten Minute antwortete der FC Wegberg-Beeck unbeeindruckt mit einem Doppelschlag. Zunächst glich Arian Berkigt im direkten Gegenzug aus. Unmittelbar danach brachte Sahin Dagistan sein Team in Front. Zum 3:1-Endstand traf Dominic Bischoff – er wurde anschließend als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet – per Foulelfmeter in der 20. Minute. „Natürlich hätten wir am Ende auch gerne das Turnier auf heimischem Platz gewonnen“, erklärte Vichttal-Coach Udo Lipka nach dem Finale.

Auf den zweiten Platz könne seine Mannschaft, die im Halbfinale Mittelrheinligist Alemannia Aachen II mit 1:0 besiegte und in der Gruppenphase Aufsteiger Hertha Walheim hinter sich ließ, dennoch stolz sein. 1000 Euro für den zweiten Platz waren dabei ein ordentliches Trostpflaster, während sich die Elf von Wegberg-Trainer Friedel Henßen neben dem Pokal über eine satte Siegprämie des Turniersponsors von 5000 Euro freuen durfte. 500 Euro gingen an die „kleinen“ Schwarz-Gelben, Bezirksligist Inde Hahn, der sich gegen die Schwarz-Gelben von Alemannia Aachen II im Elfmeterschießen um Platz 3 mit 6:5 durchsetzten konnte.

Zweite Auflage in Planung

„Wir haben auf dem Dörenberg eine tolle Infrastruktur vorgefunden. Auch mit der Unterstützung des Vereins während des gesamten Turniertages sind wir sehr zufrieden“, zog EWV-Marketingleiter Andreas Ihrig eine positive Bilanz nach der Premiere des Pfingstcups. Dieser soll auch im nächsten Jahr den Pfingstmontag zum Fußballfeiertag in der Kupferstadt machen. Ihrig: „Die Tendenz ist positiv.“

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