VfL Vichttal will weiter im Soll bleiben

Von: Michael Grobusch
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Wird aller Voraussicht nach trotz einer Rückenverletzung am Samstag für den VfL Vichttal in Kall auflaufen können: Koni Kraemer (links).

Stolberg. Vier Siege aus den letzten vier Spielen hatte Manfred Moers gefordert. Nimmt man die Vorgabe des Trainers als Maßstab, ist der VfL Vichttal also weiter im Soll.

„Der 1:0-Sieg gegen Hahn mit dem entscheidenden Tor in der letzten Minute hat uns natürlich noch einmal Auftrieb gegeben und für Euphorie gesorgt”, blickt der Co-Trainer des Fußball-Bezirksligisten, Hans-Jürgen Fischer, auf den vergangenen Samstag zurück. Das gilt umso mehr, als sich der ärgste Widersacher und Tabellenführer SV Stotzheim in Geyen beim 0:0 einen kleinen Ausrutscher leistete und jetzt nur noch mit einem Punkt vor den Vichttalern rangiert.

Mit der Euphorie soll es allerdings spätestens am Samstag vorbei sein, wenn der VfL in einer wiederum vorgezogenen Partie ab 17 Uhr auf den Kaller SC trifft. „Die sind noch längst nicht durch und werden ähnlich unangenehm sein wie Sötenich”, warnt Fischer davor, aus dem aktuellen Tabellenbild - Kall belegt mit 31 Punkten Platz 12 - falsche Schlüsse zu ziehen. „Ich erwarte eine robuste Mannschaft, die über den Kampf zum Spiel findet und darüber hinaus heimstark ist”, skizziert der Coach den kommenden Gegner.

Wahrscheinlich in Bestbesetzung

Selbstbewusst sollten die Gäste dennoch auftreten, nicht zuletzt dank der personellen Situation: „Wir werden wohl in Bestbesetzung antreten können.” Lediglich zwei kleine Einschränkungen gibt es: „Andreas Kraut laboriert noch an einer leichten Fußverletzung, die er aber bis Samstag auskuriert haben dürfte. Und Koni Krämer hat sich den Rücken verdreht, wird aber auch spielen können.”

Unter großem Druck sieht Hans-Jürgen Fischer seine Mannschaft nicht: „Wir schauen wirklich nur von Spiel zu Spiel und werden dann sehen, was am Ende rauskommt.” Und der Trainer gibt zu bedenken: „Unser Ziel war ein sicherer Mittelfeldplatz. Wir hatten eigentlich nicht erwartet, so weit oben zu stehen.” Den sportlichen Erfolg indes sieht Fischer eingebettet in die Entwicklung des gesamten Vereins. „Der VfL Vichttal befindet sich im Aufwind. Das ganze Umfeld wächst immer mehr zusammen. Das hat natürlich auch viel mit dem neuen Sportplatz zu tun.” Dass der positive Trend durch ein Scheitern im Aufstiegsrennen gestoppt werden könnte, befürchtet der Coach nicht. „Unsere Planungen und unsere Entwicklungen hängen nicht vom Aufstieg ab.”

Den erreicht man als Meister in jedem Fall. Darüber hinaus können sich die drei besten Bezirksliga-Zweitplatzierten Hoffnung auf den Einzug in die Landesliga machen. „Im Moment sind wir der drittbeste von vier Zweiten. Aber der erste Platz wäre uns natürlich lieber.” Drei Siege fehlen dem VfL Vichttal dazu noch - und wenigstens ein kleiner Ausrutscher von Stotzheim. Denn allein aus eigener Kraft, das zeigt der Blick auf die Tabelle, kann sich die Mannschaft den Traum vom Titel nicht (mehr) erfüllen.

Das Restprogramm der drei Erstplatzierten

VfL Vichttal:Nach dem Auswärtsspiel am Samstag in Kall absolviert der aktuelle Tabellenzweite noch zwei Heimspiele. Am 29. Spieltag (Sonntag, 5. Juni) gastiert der FC Rurdorf auf dem Vichter Dörenberg, am Pfingstmontag steht abschließend die Partie gegen den VfR Bachem auf dem Programm.

SV SW Stotzheim: Das vermeintlich schwerste Spiel muss der Spitzenreiter am Sonntag gegen Viktoria Frechen (Tabellenplatz 6) zuhause austragen. Ein weiteres Heimspiel folgt gegen den VfR Flamersheim, am letzten Spieltag gastiert der SV beim FC Düren.

Sportfreunde Düren:Zumindest rein rechnerisch können die Dürenersowohl den VfL Vichttal als auch noch Stotzheim einholen. In der Praxis dürfte das allerdings eher schwierig werden. Der Drittplatzierte gastiert am Wochenende in Bachem , empfängt nächsten Sonntag Viktoria Frechen und muss am Pfingstsonntag in Flamersheim antreten.

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