Stolberg-Breinigerberg - Verpuffung in Gießerei: Rauch und Gestank

Verpuffung in Gießerei: Rauch und Gestank

Von: jül
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Schwarz gefärbt: Die Außenwand des Betriebes nach der Verpuffung am Dienstag. Foto: Jürgen Lange

Stolberg-Breinigerberg. Zu einer Verpuffung ist es in einer Filteranlage der Gießerei des Halbzeugwerks Schwermetall am Dienstag gegen 16.10 Uhr gekommen. Betroffen ist eine von insgesamt drei Gießanlagen. Durch die Druckwelle platzten Teile ab und in der Filteranlage vorhandene Reststoffe gerieten in Brand, erklärte Geschäftsführer Dirk Harten auf Anfrage unserer Zeitung.

Die Ursache ist bislang ungeklärt. „Es wurde niemand verletzt, und es kam zu keiner Beeinträchtigung der Umwelt.“ Das bestätigte ebenso Polizeisprecher Paul Kemen. „Eine starke Rauch- und Geruchsbelästigung war zwar die Folge der Verpuffung, Messungen ergaben jedoch keine Gefahr für Mensch und Umwelt“.

Auch Vertreter der zuständigen Umweltbehörden wurden durch das Unternehmen informiert und waren kurzzeitig vor Ort. Das Löschwasser wird im Regenrückhaltebecken gesammelt und auf Verunreinigungen untersucht. Schwermetall-Mitarbeitern gelang es, den Brand zu löschen, bevor die alarmierte Feuerwehr eintraf. Sie rückte mit Kräften der Hauptwache und des dritten Zuges mit Löschgruppen aus Breinig, Dorff und Venwegen an. Ihre Einsatzkräfte kühlten den noch heißen Brandherd weiter ab.

„Bei solchen Mini-Explosionen entstehen hohe Temperaturen“, so Harten, die leicht entzündliche Partikel vorhandener Reststoffe wieder entflammen können. Sicherheitshalber stellte die Wehr eine Brandwache. Gegen 19 Uhr war ihr Einsatz bei Schwermetall beendet.

Dort werden derzeit die Ursache der Verpuffung und die Schadenshöhe untersucht. „Wir rechnen damit, dass die betroffene Anlage in der nächsten Woche wieder in Betrieb ist“, sagte Harten. Die beiden anderen Gießanlagen wurden durch den Zwischenfall nicht beschädgt und sind in Betrieb.
 

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