Unfallstatistik: Deutlich rückläufige Zahlen in Stolberg

Von: udo/-jül-
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Stolberg. Der einzige tödliche Verkehrsunfall ist wohl der tragischste, den Polizeioberrat Ralf Mallmann in seiner Karriere kennengelernt hat. An den Folgen des Zusammenstoßes mit einem 180 Kilogramm schweren Junghirsch stirbt im März vergangenen Jahres ein 21-jähriger Motorradfahrer auf der L238 kurz vor Zweifall.

Ausgesprochen erfreulich ist dagegen die am Dienstag vorgestellte Unfallbilanz für 2009 im Stadtgebiet Stolberg. Zwar registrierte die Polizei im Vergleich zu 2008 einen Anstieg der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle um 18 auf 1409, aber gleichzeitig reduzierten sich alle gravierenden Ereignisse markant: Die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden sank um 14 auf 134, wobei allerdings der Anteil der Schwerverletzten um acht auf 36 zunahm.

Sehr deutlich stellen sich der Rückgang verletzter Kinder um zwölf auf 18, der verunglückter 15- bis 17-Jähriger um fünf auf elf sowie der Schulwegunfälle von sieben auf einen dar. Auch in der Gruppe junger Erwachsener von 18 bis 24 Jahren war ein Rückgang um vier auf 30 zu verzeichnen. Zahlen, die Polizeidirektor Mallmann zufrieden quittierte.

Sogar die Anzahl verunglückter Radfahrer sank um sieben auf 15 - entgegen dem Trend im Präsidium, dem die Polizei ebenso wie bei Fußgängern künftig verstärkt ihre Aufmerksamkeit widmen möchte.

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