Überraschungssieg bei Stolberger Musiker-Wettbewerb

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
7794663.jpg
Als Viertplatzierte nachgerückt und dann im Finale den Sieg errungen: Das Duo „A Fond Farewell“, Britta Ehlert und Paul Darin, strich den Hauptgewinn, zwei Tage im professionellen Tonstudio, ein. Foto: D. Müller

Stolberg. Der dritte „Rise Contest“ endete mit einer großen Überraschung: Den Stolberger Musiker-Wettbewerb gewann „A Fond Farewell“ – obwohl das Duo sich eigentlich gar nicht für das Finale qualifiziert hatte.

Die Teilnehmer am „Rise Contest“ mussten sich zunächst in Form einer Online-Abstimmung gegen ihre Mitbewerber behaupten, und die drei bestplatzierten spielten beim Finale in der Kleinen Offenen Tür (KOT) St. Josef auf dem Donnerberg. Dies gelang den Formationen „Moribund“ und „Suricate Vault“ sowie der Band „Utopian Desire“, die als Sieger aus der Abstimmung im Internet hervorging.

Den vierten Finalteilnehmer bestimmte die Jury, die auch über den Sieg beim „Rise Contest“ entschied. Die Fachjury aus dem „Pencilcase“-Gitarristen Yeray Diaz Hurtado, seinem Band-Kollegen, dem Drummer Michael Matuschek, der mit Jury-Mitglied Tom Bräutigam ein Tonstudio in Aachen betreibt, und Sänger Carlos Cachafeiro wählte „The Pitch Pipes“ aus, und die Besetzung für das Finale stand. Doch es kam anders. „Aus gesundheitlichen Gründen musste, Utopian Desire‘ sehr kurzfristig absagen“, erklärte André Schroeder, Vorsitzender vom Verein „Rise – für ein musikalisches Stolberg“.

Wettbewerb im Wettbewerb

Da der Verein aber wie geplant dem vorwiegend jungen Publikum vier Bands am Final-Abend bieten wollte, musste Ersatz her. „Es war logisch, dass ,A Fond Farewell‘ nachrückte, denn die Band hatte beim Online-Voting den vierten Platz belegt“, beschrieb Schroeder. Die Jury bescheinigte dem „Nachrücker“ dann die beste Leistung. Das Duo Britta Ehlert und Paul Darin konnte sich mit seinem harmonischen Akustik-Sound gegen „Suricate Vault“ durchsetzen, wobei die Jury auch „Moribund“ und „The Pitch Pipes“ viel Potenzial bescheinigte. „A Fond Farewell“ strich den Hauptgewinn – zwei Tage im professionellen Tonstudio“ – ein, und auch „Suricate Vault“ ging nicht leer aus.

„Wir haben erstmals einen Wettbewerb im Wettbewerb gestartet. Prämiert wurde auch die Band, die die meisten Fans mit zum Finale brachte“, erläuterte Schroeder. Dies gelang „Suricate Vault“. Die Formation lockte rund 60 Fans an, zehn mehr als „Moribund“, und gewann ein großes Band-Banner.

Neue Chance für Utopian Desire

Für die verhinderte Gruppe „Utopian Desire“ hatte der „Rise“-Vorsitzende mehr als tröstliche Worte: „Die Band bekommt eine zweite Chance. Entweder beim Contest oder einen Auftritt beim Rise-Festival.“ Was den dritten Stolberger Musiker-Wettbewerb von „Rise“ anbelangt, zog Schroeder nach dem langen Abend ein rundum positives Fazit: „Wir wollen jungen Leuten die Gelegenheit geben, zu günstigen Preisen Livemusik in Stolberg zu hören, und Nachwuchsbands ermöglichen, sich auf der Bühne zu präsentieren.

Beides ist uns wieder gelungen“, verweist Schroeder auf das ausverkaufte Haus. „Unser Dank gilt besonders der KOT Donnerberg. Hier war eine super Stimmung bei den Auftritten von allen vier Bands. Die jungen Musiker haben gezeigt, was sie können, und dabei viele neue Fans gewonnen.“

Den rund 150 Gästen wie auch den Musikern habe der Contest sehr viel Spaß gemacht – aber auch dem „Rise“-Team, das erneut engagiert und professionell die Musikszene der Stadt bereichert hat.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert