Trotz Bedenken: Wirtschaftswege werden ausgebaut

Von: -jül-
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Stolberg. „Ist denn eigentlich der Ausbau des Wirtschaftsweges bei Hassenberg unabdingbar?”, hinterfragte Detlev Maschler (SPD) die Ausgabe von insgesamt 200.000 Euro für zwei Sanierungsmaßnahmen am Horsterhof sowie zwischen Büsbach und Dorff.

Denn Wirtschaftswege dienten doch eigentlich eher privaten Zwecken, so Maschler. „Den Ausbau haben sie im Rat beschlossen”, konterte Fachbereichsleiter Josef Braun. Ohnehin sei es schwierig genug gewesen, die zweite Tranche der Konjunkturmittel des Bundes zweckgerecht in neue Projekte zu investieren.

Die Wahl auf den Weg vorbei an Hassenberg - der ist in der Tat nicht 7525 Meter lang, sondern etwa 7525 Quadratmeter sollen saniert werden, was einer Länge von etwa 2,5 Kilometer entspricht - gefallen sei einerseits aufgrund seines mangelhaften Zustandes, für den die Stadt als Eigentümerin verkehrssicherungspflichtig sei, andererseits aufgrund seiner hohen Bedeutung für die Naherholung. Wanderstrecken des Eifelvereins und mehrere überregional bedeutende Radrouten führten über diesen Wirtschaftsweg, der im Übrigen sehr gut von der Bevölkerung angenommen werden, so Braun.

Eine Argumentation, der der Bauausschuss letztlich einstimmig folgte, wobei auf Nachfrage von Rolf Pompejus (SPD) geprüft werden soll, ob „Hinkelsteine” oder andere Sperreinrichtungen nach der Herstellung unerlaubten Durchgangsverkehr von Autos unterbinden sollte.

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