Trio bringt Gustav Mahler ins Kulturzentrum Frankental

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Stolberg. Für die Musikwelt steht das Jahr 2010 nicht nur im Zeichen von Schumann und Chopin. Gustav Mahler, der bedeutendste Komponist auf der Schwelle von der Spätromantik zur Moderne, wurde vor 150 Jahren geboren.

Neben seinen Sinfonien kommt seinen Liedkompositionen die wichtigste Rolle in seinem Werk zu. Die Altistin Anna Fischer (Köln), der Pianist Theo Palm (Stolberg) und der Rezitator Thomas Rheindorf (Bad Neuenahr-Ahrweiler) stellen daher Mahlers „Rückertlieder” und die „Kindertotenlieder”, ebenfalls auf Texte von Friedrich Rückert, sowie Texte und Gedichte von Mahler und Rückert in den Mittelpunkt ihres Liederabends, der am Samstag, 4. September, um 19.30 Uhr im Saal des Kulturzentrums an der Frankentalstraße stattfindet.

Die Bücherstube am Rathaus wird während der Konzertpause über Literatur zu Mahler und Rückert informieren. Seit dem Sommer 2000 arbeiten Anna Fischer und Theo Palm als festes Liedduo zusammen.

Neben der klassisch-romantischen Literatur legen sie bei ihrer Programmauswahl Wert auf das Wieder- und Neuentdecken vergessener oder unbekannter Komponisten wie beispielsweise Norbert Burgmüller, Max von Schillings oder Felix von Weingartner.

Ebenso gehören Werke des 20. Jahrhunderts, unter anderem eigens für das Duo geschriebene Stücke, zum festen Repertoire.

Cembalo und Orgel als Begleitinstrumente bieten darüber hinaus die Möglichkeit, Alte Musik stilgerecht aufzuführen. Neben zahlreichen Konzerten im In- und Ausland nahm das Duo an verschiedenen Meisterkursen teil, so unter anderem bei Irwin Gage im Sommer 2001, bei Sarah Walker im Rahmen des Europäischen Musikfestes Stuttgart 2002 unter der Leitung von Helmuth Rilling und 2003 bei Ingeborg Danz.

Thomas Rheindorf wurde 1967 im rechtsrheinischen Unkel geboren. Nach Stationen in Ahrweiler, Köln, Eschweiler und Hannover lebt er nun wieder in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Als Autor und Gelegenheitsjournalist ist er mit dem geschriebenen und gesprochenen Wort der deutschen - und schwerpunkmäßig rheinischen - Zunge vertraut, wie Projekte zu Paul Gerhardt, Eduard Mörike und Otto Bartning an verschiedenen Orten und in wechselnden Konstellationen zeigen.
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