THW Stolberg: Auf den Ernstfall gut vorbereitet sein

Letzte Aktualisierung:
thw-bild
Einsatz auch in unwegsamen Gelände: Die Stolberger Helfer setzten bei der Ubung ihre umfangreiche Spezialausrüstung ein.

Stolberg. Die alljährliche Wochenendübung des THW-Ortsverbandes Stolberg hat auf dem Übungsgelände des THW-Landesverbandes in Mönchengladbach stattgefunden. 40 freiwillige Helfer simulierten dort eine Situation, bei der die Katastrophenschutzhelfer nach einer Fahrt über längere Distanz ohne vorbereitete Unterkünfte und Versorgung quasi aus dem Stand einen mehrtägigen Einsatz erfolgreich absolvieren müssen.

Am ersten Tag fuhren die Helfer in einem mit Flaggen gekennzeichneten Verband von acht Spezialfahrzeugen und Stromerzeugern, Lichtmastanhängern und weiteren Anhängern bis nach Mönchengladbach-Holt, um dort sofort nach Eintreffen realitätsnah in einen Rettungseinsatz zu gehen.

Während bei einsetzender Dunkelheit die Beleuchtungsgruppe das Gelände großflächig mit Spezialscheinwerfern und Lichtmastanhänger ausleuchtete, baute die Infrastrukturgruppe ein Basiscamp mit Zelten, Wasser- und Stromversorgung auf und nahm nach elektrischer Prüfung vorhandene Wohncontainer in Betrieb. Die Bergungsgruppen hatten die Aufgabe, ein Tunnelsystem zu erkunden und dort verschüttete Personen zu retten.

Die erste Bergung musste unter umluftunabhängigem Atemschutz Personen aus einem völlig vernebelten Wohngebäude retten. Innerhalb der drei Übungstage wurden tagsüber wie auch nachts verschiedene Einsätze von der Übungsleitung simuliert, die die einzelnen Fachgruppen vor verschiedenste Aufgaben stellten.

Höhenrettung und Brückenbau waren dabei ebenso gefordert wie der Einsatz von und die Arbeit mit Atemschutzgeräten, situationsgerechtes Ausleuchten der Einsatzstellen und nicht zuletzt die fachgerechte Installation von Wasser- und Stromversorgung sowie Erstversorgung und Transport verletzter Personen.

Um das leibliche Wohl der Helfer kümmerte sich dabei die ortsverbandseigene Versorgungsgruppe, die sowohl vor Ort wie auch von Stolberg aus als realitätsnahe Übung die mit warmen Speisen lieferte.

Biwak für die kalte Nacht

Im Übungsgelände wurde ein Biwak, ein selbst errichtetes Zeltlager, gebaut, in dem alle Teilnehmer bei den zunehmend kühleren Temperaturen nachts untergebracht wurden. Den Abschluss in Mönchengladbach bildete ein Kameradschaftsabend, bei dem die Helfer die Übung ausklingen lassen und sich vor der Rückfahrt gemeinsam erholen konnten.

Am vierten und letzten Tag stand die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft sprich Reinigung der Ausrüstung, Betankung und Füllung der Pressluftflaschen auf dem Programm. Denn nach der Übung ist vor dem nächsten Einsatz.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert