Technisches Betriebsamt packt in den Ferien kräftig an

Von: Johannes Mohren
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Nicht nur in der Burgstraße, sondern in ganz Stolberg sind die Mitarbeiter des Technischen Betriebsamtes auch in den Ferien aktiv. Foto: J. Mohren

Stolberg. Dort, wo sich der Vichtbach durch die Stolberger Altstadt schlängelt, im Schatten der Burg, zeigt sich die Kupferstadt von ihrer schönsten Seite. Dazu tragen gewiss die vielen Brücken, die engen Gassen, die kleinen Plätze mit ihren geselligen Cafés und die alten Kupferhöfe bei. Sie verleihen der Gegend ihr ganz besonderes Flair.

Doch dieses würde sicherlich leiden, wenn es Männer wie Gordon Goretzki nicht gäbe: „Wir bemühen uns, ein einheitliches, sauberes Bild zu schaffen und widmen uns der Säuberung und Pflege”, beschreibt der Mitarbeiter des Technischen Betriebsamtes der Stadt das Aufgabenfeld.

Mit seiner Kolonne, der vier weitere Mitarbeiter angehören, sorgt er regelmäßig für die Säuberung und Instandhaltung der Altstadt. „Vier Tage die Woche sind wir rund um die Burg im Einsatz”, erzählt er. Dann wird mit dem Brenner der Grünbewuchs zwischen den Pflastersteinen entfernt, Straßenbeete werden geschnitten, Pflanzkübel gepflegt und Müll wird aufgesammelt.

„Momentan, in der Zeit der häufigen Gewitter und kräftigen Regenfälle, kehren wir auch die vielen trockenen Blätter beiseite” betont Goretzki. Bei ihrer Arbeit sind er und seine Mitarbeiter auch offen für Hinweise und Beschwerden der Anwohner.

„Da reagieren wir natürlich. Die Anliegen der Anwohner spielen eine wichtige Rolle, da ist Rücksichtnahme immer unbedingt erforderlich”, unterstreicht er.

Doch nicht nur in der Altstadt sind die Kolonnen des Betriebsamtes unterwegs, auch in den Stolberger Ortsteilen sind die Mitarbeiter mit ihren Pritschenwagen präsent. „85 Mann sind momentan angestellt, immer aufgeteilt in kleine Kolonnen”, erzählt der Fachbereichsleiter Josef Braun.

„Es gibt auf jedem Gebiet fachlich spezialisierte Kräfte, denn die Aufgaben in Unterhaltung und Pflege sind sehr breit gefächert”, bereichtet Braun. Turnusmäßig widme sich jede Kolonne ihren Pflichten, sagt er, ob, wie Goretzki, in der Straßenpflege und Säuberung oder etwa im Bereich Abwasser und Kanalisation.

„Es stehen aber ebenfalls Aufgaben an aktuellen Brennpunkten wie Baustellen an”, ergänzt Georg Paulus vom Technischen Betriebsamt.

Momentan herrscht jedoch Mitarbeiterflaute beim Betriebsamt: „In den Sommermonaten ist unser Aufgebot deutlich dezimiert”, hebt Braun hervor. Viele Überstunden aus dem harten Winter schlügen nun zu Buche, erzählt er.

„Neben den Überstunden, die aber größtenteils auch bereits âabgefeiert´ wurden, fehlen uns natürlich viele der Mitarbeiter durch die Schulferien”, fügt Paulus hinzu.

Ein großer Anteil der Arbeiter sei noch jung, hätte kleine Kinder und sei urlaubstechnisch an die Sommerferien gebunden, beklagt Paulus momentan einige Ausfälle.

Die Zahl seiner Mitarbeiter hat sich auf die Hälfte reduziert, trotzdem müssten Probleme keinesfalls aufgeschoben werden, versichert Paulus. „Es bleiben immer genügend Mann aus jeder Kolonne zurück”, berichtet er.

Besonderes Augenmerk des Technischen Betriebsamtes liegt in der Ferienzeit auf den Schulen und Kindergärten. „Da müssen nun auch laute Arbeiten verrichtet werden, die während des Betriebes das Lernen und Leben zu sehr einschränken und stören würden”, weiß Paulus.

Grünflächen werden gemäht wie gepflegt und so manch ein Presslufthammer und Bohrer nimmt seinen Dienst auf, damit, wenn die Kinder und Jugendlichen aus den Ferien zurückkommen, wieder optimale Bedingungen herrschen.
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