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Tafel findet Helfer für Nachbarschaftshilfe-Projekt

Von: Heike Eisenmenger
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Stolberg. Wilma Gier von der „Stolberger Tafel” ist gerührt: Mit so einer Resonanz auf ihren Hilferuf hat sie nicht gerechnet. Ausgelöst hat die Hilfsbereitschaft ein Aufruf in unserer Zeitung.

Dort hatten Vertreter der Tafel erklärt, dass der Verein nicht über die nötigen Ressourcen verfüge, um kranke Kunden mit Lebensmitteln zu beliefern.

Die Tafel, die bundesweit in Ortsvereinen aktiv ist, versorgt Bedürftige mit Lebensmitteln. Supermärkte schenken der Tafel Lebensmittel, weil die Ware kurz vor dem Ablaufdatum ist oder aus optischen Gründen für den Handel nicht mehr taugt.

Im Ladenlokal an der Eschweilerstraße werden die Lebensmittel für einen geringen Preis angeboten. Doch wer krank ist oder aus anderen Gründen keine Möglichkeit hat, das Tafel-Ladenlokal aufzusuchen, hat ein Problem. Für einen zentralen Lebensmittel-Bring-Service reichen die vorhandenen Kapazitäten nicht aus, weder personell, noch gibt das der Fuhrpark her. Nach dem Vorbild anderer Tafeln will die Stolberger Verein nun ein Netz der Nachbarschaftshilfe spannen.

Die Idee ist, dass zusätzliche Helfer für kranke Kunden in ihrer Nachbarschaft deren wöchentlichen Einkauf an der Eschweilerstraße abholen und nach Hause bringen. „Insgesamt haben wir 18 Helfer, von denen einige auch am Ehrenamt in anderen Bereichen der Tafel interessiert sind, dazugewonnen”, freut sich Kurt Herpertz. „Als Fazit dieser Aktion bleibt für uns die erfreuliche Erkenntnis, dass die Bereitschaft, uns zu helfen, in Stolberg größer als erwartet ist”, erklärt der Vorsitzende.

Bringservice ab 1. Oktober

Aktuell ist das Team der Tafel groß genug, es gibt sogar eine Reserveliste. Für den Vorstand sei es eine große Beruhigung zu wissen, dass im Krankheitsfall Helfer einspringen können, so Herpertz.

Der Nachbarschaftsservice für kranke Tafel-Kunden startet am 1. Oktober. Wer die Tafel unterstützen möchte, kann sich an Kurt Herpertz wenden unter Kurt.Herpertz@t-online.de oder Telefon 860421.
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