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Streit um Schilder auf dem Fettberg

Von: gro
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Wieviel Beschilderung muss sein, um einen Schildbürgerstreich zu verhindern? Um diese grundsätzliche Frage dreht sich im Kern der Streit zwischen dem Kreis Aachen und einem Geschäftsmann aus Düsseldorf.

Letztgenannter hat Stolberg nicht wegen der schönen Altstadt und der Burg in Erinnerung behalten, sondern vor allem, weil er am Fettberg in die Radarfalle getappt war - mit 51 km/h.

Die fällige Verwarnungsgeldzahlung hat der Mann verweigert und sich stattdessen noch einmal an den Ort des Geschehens begeben.

Mit seinen Erkenntnissen will er nun notfalls sogar einen Musterprozess durch die Instanzen führen, denn für ihn steht fest: „Wenn es sich um einen Unfallschwerpunkt handelt, muss dieser zum Schutz der Verkehrsteilnehmer auch als solcher kenntlich gemacht werden.”

Stattdessen beschränkten sich die Hinweise auf zwei schwer sichtbare Tempo30-Schilder. Und das lege die Vermutung nahe, dass der zuständige Kreis Aachen den Fettberg vor allem als willkommene Einnahmequelle ansehe.

Derartige Erwägungen weisen die Betroffenen freilich weit von sich. „Aus unserer Sicht ist die Beschilderung optimal”, betont Pressesprecher Hans-Josef Heinen.

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