Stolbergs Feuerwehr wartet auf Geldsegen

Von: tol
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Stolberg. Gespannte Vorfreude herrscht bei Stolbergs Feuerwehrleuten. Ein Gerichtsurteil verspricht ihnen nachträglich einen stattlichen Geldsegen.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzeig hat im Herbst entschieden, dass Bereitschaftsdienst wie normaler Dienst zu bewerten und dementsprechend zuviel geleisteter Dienst nachträglich auszugleichen ist - und zwar in vollem Umfang (Az. 2 C 32.10 - 37.10).

Landesweit geht es in Nordrhein-Westfalen laut Feuerwehrgewerkschaft um Millionen Stunden, die zwischen 2002 und 2006 geleistet wurden. Um eine 24-Stunden-Präsenz zu gewährleisten, arbeiteten viele Feuerwehrleute statt der regulären 48 Stunden 54 Stunden pro Woche.

In Stolberg waren davon zwischen 2004 und 2006 über 30 Kollegen betroffen, wie Toni Sturtz, Leiter der Stolberger Wehr, verrät. Pro Kopf komme dabei durchaus ein halbes Jahr Freizeit zusammen. Da aber die Personalstärke „passgenau” gewählt sei, werde Zeitausgleich nicht möglich sein: „Es würde Jahre dauern, ehe das abgebaut ist.”

Konsequenz: Es wird Ausgleichszahlungen geben. Allerdings stehe bereits fest, dass die Vergütung mit leicht verringerten Überstundensätzen erfolgen werde. Wie hoch genau die Zahlung ausfallen werde, darüber befinde das Bundesverwaltungsgericht im Frühjahr. Wie gesagt: Bei der Berufsfeuerwehr steigt die Spannung.

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