Stolberg - Stolberger Tafel: „Eine Vollversorgung ist niemals möglich”

Stolberger Tafel: „Eine Vollversorgung ist niemals möglich”

Von: ker
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Lockerten den Empfang durch ihren Auftritt auf: Wilma Gier, Walter Richter und Klaus Gach vom „Theater Brand”. Foto: Recker

Stolberg. In den bald zehn Jahren ihres Wirkens ist der Neujahrsempfang der Stolberger Tafel zu einer schönen Tradition geworden.

Für den Vorstand des Vereins ist dies die beste Gelegenheit, in einer Rückschau auf die Ereignisse des vergangenen Jahres den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dank zu sagen und mit einem Ausblick auf weitere Vorhaben allen neue Motivation für die kommende Arbeit zu geben.

Auf dem Treffen am Wochenende im großen Saal des Hauses „Maria im Venn” nannte der Vorsitzende Franz-Josef Koke 2008 ein spannendes Jahr mit „schönen, interessanten und auch aufregenden Ereignissen”, die der Tafel entscheidende Veränderungen brachten, dargestellt in einer Bilderschau vor allem über die Erweiterung und den Umbau des Ladens und in einer Sendung des WDR über die Weihnachtskistenaktion.

„Die Arbeit im neuen Jahr wird sicher nicht weniger”, prognostizierte Koke. Auf Grund der derzeitigen schwierigen Wirtschaftssituation werde die Zahl der Kunden wohl weiter steigen, und damit werden die Anforderungen wachsen. Durch die Zusammenarbeit von Monschauer und Stolberger Tafel habe man zwar mehr Ware als viele andere Tafeln, so dass die Kunden relativ gut bedient werden könnten. „Aber eine Vollversorgung ist trotzdem niemals möglich.”

Dennoch zeigte sich der Vorsitzende zuversichtlich, dass im Laufe des Jahres der so genannte „Bringdienst” verbessert werden könne. Dadurch würde noch mehr Kunden, die aus verschiedenen Gründen nicht im Laden einkaufen könnten, die Ware nach Hause gebracht werden. Außerdem werde es für Institutionen und Privatpersonen weiterhin die Möglichkeit geben, über die Tafel mit anderen Dingen Bedürftige zu unterstützen wie beispielsweise mit Schulsachen und Geburtstagsgeschenken für Kinder oder mit einem Adventskaffee.

Geburtstag im April

Am 15. April wird die Stolberger Tafel zehn Jahre alt, was gebührend gefeiert und dazu genutzt werden soll, um „Spendern, Sponsoren, Mitarbeitern und Mitgliedern Dank zu sagen”, aber auch, um den „Mitbürgern die Arbeit der Stolberger Tafel vorzustellen und um ihre Unterstützung zu bitten”.

Aufgelockert wurde der Empfang durch einen Mundartsketch, vorgetragen von den Mitgliedern des „Theater Brand” Wilma Gier, Walter Richter und Klaus Gach, sowie durch die Musikbeiträge von Gabi Hermes.
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