Stolberg - Stolberger Sing- und Spielgemeinschaft sorgt für adventliche Stimmung

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Stolberger Sing- und Spielgemeinschaft sorgt für adventliche Stimmung

Von: hal
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Beeindruckende und imposante Klänge beim traditionellen Weihnachtskonzert der Stolberger Sing- und Spielgemeinschaft Stolberg. G. Halili

Stolberg. Die passende Illumination von Uli Scharfe in der geräumigen St. Franziskus Kirche untermalte die adventliche Stimmung. Die Stolberger Sing- und Spielgemeinschaft (SSG) hatte alle Stolberger Musikfreunde am Sonntag zu ihrem traditionellen Weihnachtskonzert eingeladen.

Die Kirche war gut besucht und die Musikfreunde konnten sich auf einen ebenso klangvollen wie imposanten Musikabend freuen. Als Gastensemble wirkten die „Anonymen Sinfoniker“ aus Aachen mit. In diesem Kammerorchester musizieren hauptsächlich Eltern, deren Kinder Schüler der Musikschule Aachen sind oder waren. Vor vier Jahren erst wurde dieses Orchester gegründet, um im Rahmen der Erwachsenenbildung das Musizieren im Orchester zu ermöglichen.

Zunächst wurde das Programm vom Jugendblasblasorchester der SSG unter Leitung von Markus Plum eröffnet. Die jungen Musiker und Musikerinnen hatten sich Ende November bei einem Probewochenende in der Eifel intensiv auf das Konzert vorbereitet. „Jugendarbeit ist bei uns Generationenübergreifend. Auch ältere Menschen, die noch nicht so lange ein Instrument spielen, fördern wir hier. Das ist uns wichtig“, erläuterte Markus Plum.

An diesem Abend faszinierte das junge Orchester zunächst mit sentimentalen, gefühlvollen Stücken fürs Herz, wie „I will follow him“ von „Sister Act“, „Skyfall“ von Adkins/Epworth“ oder „My heart will go on“ aus dem Film „Titanic“. Dazu passende Lieder zur Jahreszeit mit „Let it snow“ von Styne und „Jingle bells“ arrangiert von Clark.

Vom Gastensemble, unter Leitung von Rainer Bartz, folgte ein Mix aus sanften, schweren und melancholischen Tönen. Mit den Holzstreichinstrumenten der Geige, dem Kontrabass und den Blasinstrumenten Flöte, Klarinette und einer Fagott präsentierte man Andante aus der Ballettmusik zu „Rosamunde“ von Franz Schubert, „2. Sèrénade op. 11“ von Alexander Glasunov, „Zwei Slawische Tänze“ von Antonin Dvorak.

Als Solist begeisterte Karl-Heinz Liske das Publikum mit dem 2. Satz aus dem Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart. Es folgte „Tanz der Schwäne“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky.

Zuletzt präsentierte und begeisterte das große Blasorchester unter Leitung von Louis Wilhelmus mit der sinfonischen Originalkomposition „Cry of the last Unicorn“, in der der italienische Komponist Rossano Galante in prachtvollen Klangbildern das Märchen vom letzten Einhorn und den Jägern erzählt.

Weitere Stücke waren unter anderem „The exodus song“ von Ernest Gold/Pat Boone, arrangiert von Johan de Meij und „A christmas processional“, arrangiert von Philip Sparke. Beeindruckend, voluminös und effektvoll klangen die Töne der Blechinstrumente. Zum Abschluss folgte passend das Adventlied „Tochter Zion, freue dich“ von Friedrich Heinrich Ranke/Georg Friedrich Händel.

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