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Stolberger haben durchschnittlich weniger Geld

Von: fb
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Die Stolberger haben durchschnittlich weniger Geld in den Kassen als die Bürger aus Roetgen, Simmerath oder Würselen.

Dies belegen die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes für Information und Technik des Landes Nordrhein-Westfalens, welche sich auf das Primäreinkommen (Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen) und das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in NRW fokussieren.

Aus der vor kurzem veröffentlichen Statistik, die sich mit dem Zeitraum von 2004 bis 2009 beschäftigt, geht hervor, dass das Primäreinkommen in Stolberg im Jahre 2009 bei 20.292 Euro pro Einwohner lag. Das sind 436 Euro weniger als im Jahr 2008. Betrachtet man allerdings die Zahlen der letzten Jahre, so lässt sich ein Anstieg des Primäreinkommens von etwa 1600 Euro verzeichnen.

Rückläufige Zahlen in Stolberg gibt es seit 2008, was sich unter anderem am verfügbaren Einkommen deutlich machen lässt. Dieses lag im Jahr 2009 bei 18.348 je Einwohner, was leicht unter dem Wert von 2008 liegt (18.394 Euro je Einwohner). Zwar lag das verfügbare Einkommen aus den Jahren 2008 und 2009 immer noch über dem der Vorjahre, doch der Trend in Stolberg zeigt nach unten.

Doch diese negative Entwicklung ist nicht nur in Stolberg auszumachen. Zwar bewegen sich die Werte von Roetgen, Simmerath oder Würselen insgesamt auf einem höherem Niveau als in Stolberg, allerdings ist auch dort ein Absinken der Zahlen von 2008 bis 2009 festzustellen.

Leichter Anstieg in Eschweiler

Während Stolberg rote Zahlen schreibt, gibt es in Eschweiler zumindest im verfügbaren Einkommen je Einwohner einen leichten Anstieg in den letzten beiden Jahren der Statistik zu verzeichnen. Von 2004, wo es bei 16.488 Euro lag, bis 2009 hat dieses um etwa 500 Euro zugenommen.

Vergleicht man das gesamte Primär- und verfügbare Einkommen, welches sowohl in Stolberg als auch in Eschweiler bei mehr als einer Milliarde Euro liegt (und damit weitaus höher als in anderen Städten der Region), fällt auf, dass beide Einkommen in den vergangenen zwei Jahren der Statistik an Prozenten eingebüßt haben. In Stolberg verloren Primär- und verfügbares Einkommen um 2,6 Prozent bzw. 0,8 Prozent, während Eschweiler um 2,2 Prozent bzw. 0,4 Prozent verliert.
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