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Stolberger Freunde reisen in die Partnerstadt Faches-Thumesnil

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Stolberg/Faches-Thumesnil. 29 Stol­berger sind der Einladung der französischen Freunde zu deren Braderie gefolgt, darunter die Burgritter, Neu-Interessierte und altbewährte Komiteemitglieder samt Bürgermeister und Gattin.

Die Braderie war diesmal besonders umfangreich, da zwei Stadtteile ihre Flohmärkte zusammengelegt hatten und damit 1070 Faches-Thumesniler Bürger den Inhalt ihrer Keller und Speicher feilbieten konnten - wer sich rechtzeitig angemeldet hatte, sogar vor seiner Haustür.

Beim offiziellen Empfang im Rathaus von Bürgermeister Nicolas Lebas, Vize-Bürgermeisterin Jean­- ne Marie Wattelar sowie dem Komiteevorsitzenden Françoise Manouvriez hatte sich eine große Anzahl von Ratsmitgliedern und langjährige Freunde eingefunden, so dass beim „Pot damitié”, dem Freundschaftstrunk mit leckeren Häppchen das Wiedersehen oder Kennenlernen in froher Stimmung verlief. Großes freudiges Erstaunen erntete das Gastgeschenk der Burgritter: Graf Gerhard III., im bürgerlichen Leben der Goldschmied Ralf Herff, hatte das alte Stadtwappen von Faches-Thumesnil in Kupfer und Messing auf Schiefer - alles, wofür die Kupferstadt Stolberg bekannt ist - umgesetzt.

Nach dem Mittagessen ging es mit der führerlosen Metro nach Lille - ein bisschen Science Fiction - und dort bei Sonnenschein über den großen Platz mit den wunderbar restaurierten Gebäuden und durch die Gassen der Altstadt mit den exklusiven Geschäften.

Der Abend gehörte den Burgrittern. In Lesquin erlebten die französischen und deutschen Freunde Mittelalterliches mit Gesang, Gerichtsbarkeit, und zum Teil etwas gefährlichen Tisch- und Trinksitten. Gottfried Dahmen hatte seine kleine Gitarre dabei, und so endete ein unterhaltsamer Abend mit gemeinsamem Singen. Krönender Abschluss war das vom Feuerspucker Gerd Bergheim gebotene Feuerspektakel. Am Sonntag dann ein Trubel und Gewühle von 6 bis 14 Uhr, zum Glück bei strahlenden Sonnenschein. Die Burgritter hatten einen großen Platz mitten im Geschehen. Das Interesse an Seilerei, Schwertern und angebotenen Waren war groß. Besonders anziehend fanden die Besucher das Kettenhemdschmieden, aber auch nach altem Rezept gebackenen Selleriepuffer und der Metwein erhielten regen Zuspruch. Die Stadtverwaltung bot den Marktgängern ein Konzert des städtischen Orchesters Harmonie de Faches-­Thu­mesnil, eine bolivianische Musikgruppe, Jazz-Straßenmusikanten, Clownerie und Kinderaktionen.
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