Stolberg - Stolberg ist für das Tief „Daisy” gewappnet

Stolberg ist für das Tief „Daisy” gewappnet

Von: -jül-
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Tief „Daisy” zieht mit Schnee und eisigem Sturm vom Mittelmeer nach Polen. Stolberg ist für die erwarteten „sibirische Tage” gerüstet, beruhigt Georg Paulus.

„Der Winterdienst ist sichergestellt”, erklärt der Leiter des Technischen Betriebsamtes. „Wir haben auch noch ausreichend Streusalz”, versichert Paulus mit Blick auf die Vorräte in den Silos des Betriebsamtes an der Mausbacher Industriestraße und an der Eschweilerstraße. Zwar laufe die Nachlieferung ein wenig stockend, weil der Landesbetrieb bevorzugt beliefert werde, aber auch die Kupferstadt erwartet aus dem Verteilzentrum in Rheinberg noch einige Tonnen Salz als Nachschub.

Bereits während der vergangenen Tage habe das Betriebsamt das Salz sehr dosiert auf die Fahrbahnen gestreut. „Nun werden wir außerdem verstärkt Splitt einsetzen”, sagt der TBA-Leiter. Die Mischung reduziert einerseits die erforderliche Salzdosis und hilft andererseits dort weiter, wo die Wirkung des Salzes nachlässt. Denn bei Minus-Temperaturen um 11 Grad endet auf den Fahrbahnen die auftauende Wirkung des Salzes. Dann kann Splitt auf glatten Strecken immer noch den Winterreifen oder den Schuhsohlen der Fußgänger einen Halt bieten.

Die Winterdienst-Mannschaft ist jedenfalls in Bereitschaft, falls Schnee und Sturm in dem Umfang hereinbrechen, den die Meteorologen prophezeien. „Den Schneefall der vergangenen Nacht hat übrigens niemand vorhergesagt”, berichtet Paulus. Deshalb seien die städtischen Fahrzeuge am Donnerstag auch erst etwas später unterwegs gewesen als bei einer Vorwarnung.

Sieben Winterdienst-Fahrzeuge hat die Stadt im Einsatz; in 60 Bezirken wird per pedes für freie Wege gesorgt. Hinzu kommt die Ortslage Zweifall, die im städtischen Auftrag von einem privaten Unternehmen geräumt wird. „Unsere eigenen Kapazitäten würden anderenfalls nicht ausreichen”, so Fachbereichsleiter Josef Braun.

Rund 800 Tonnen Salz hat die Stadt bislang in diesem Winter auf ihre Straßen und Wege gestreut. „Das ist relativ viel”, bilanziert Paulus mit Blick auf zurückliegende Jahre. In denen hatten die härteren Einsatzzeit erst im Januar und Februar eingesetzt. In dieser Saison begann der Winter bereits pünktlich im Dezember.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert