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Stiftung investiert mehr als acht Millionen Euro ins Marienheim

Von: gro
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Das alte Hubertshaus wird weic
Das alte Hubertshaus wird weichen müssen, damit Platz geschaffen werden kann für den Erweiterungsbau des Marienheims. Ende 2015 soll die Großbaustelle zum Abschluss gebracht werden. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg-Büsbach. Diese Größenordnung setzt zweifellos Maßstäbe: Nicht weniger als 8,01 Millionen Euro will die Katholische Stiftung Marienhospital Aachen in Büsbach investieren, um das Seniorenzentrum Marienheim an der Bischofstraße um- und auszubauen.

Am morgigen Donnerstag soll das „millionenschwere Neubauvorhaben, wie es Geschäftsführer Rolf-Leonhard Haugrund bezeichnet, der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Am Dienstag bereits nannte die Stiftungsspitze auf Anfrage unserer Zeitung erste Details des Großprojektes, das im laufenden Betrieb realisiert werden soll und wohl auch deshalb mit einer Gesamtzeit von mehr als drei Jahren angesetzt wird.

„Wir warten noch auf die Baufreigabe, gehen aber davon aus, dass wir im Spätsommer starten können”, erklärt Pressesprecherin Mareike Feilen. Die Fertigstellung wird für die Jahreswende 2015/16 angepeilt, dann soll sich die Einrichtung nicht nur komfortabler, sondern auch deutlich größer präsentieren.

„Wir werden das Marienheim in eine hochmoderne Pflegeeinrichtung verwandeln”, verspricht Ewald Heup. Durch die Baumaßnahme werde spürbar mehr Gemeinschaftsfläche für die Mitarbeiter und Bewohner geschaffen.

„Eine Küche und ein gemütlicher Aufenthaltsbereich auf jeder Etage erhöhen die Wohnqualität deutlich”, so der auch für das Seniorenheim St. Severin in Eilendorf verantwortliche Leiter.

Mehr Platz bedeutet auch mehr Plätze. Mareike Feilen kündigt die Aufstockung von derzeit 64 auf 76 Pflegeplätze an. Darüber hinaus werden acht seniorengerecht ausgestattete Wohnungen geschaffen, die unmittelbar an das Haus angeschlossen sind.

Dieses wiederum wird einen neuen Eingangsbereich erhalten an der Bischofstraße. Das Haus Nummer 15 (ehemaliges Hubertushaus), das die Stiftung Marienhospital im Januar 2008 mit dem Marienheim von der katholischen Pfarre St. Hubertus erworben hatte, wird dafür weichen müssen.

„Wir hatten zunächst in Erwägung gezogen, die Erweiterung in Richtung des früheren Spielplatzes vorzunehmen. Es hat sich aber herausgestellt, dass sich das Gelände aufgrund des beträchtlichen Höhenunterschiedes nicht dafür eignet”, so Ewald Heup.

Stattdessen entsteht nun ein spitzwinkeliger Bau in Richtung der Bischofstraße und der benachbarten Grundschule mit dem erwähnten neuen Eingang sowie einem Trakt mit Bewohnerzimmern. Heup ist sicher: „Wir werden eine Atmosphäre des Wohlfühlens mit professioneller Betreuung bieten können.”
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