Stelldichein der Narrenherrscher: Jubiläumssitzung der AWO

Von: dö
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Die United Dancers waren einer der farbenvollen Höhepunkte des Programms. Foto: Dörflinger
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Josef, Jupp und Jüppchen zählten zu den Stargästen bei der AWO-Jubiläumssitzung. Foto: Dörflinger

Stolberg. Eine glückliche Hand bei der Auswahl der Programmpunkte machten die Jubiläumssitzung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Stadthalle zu einem vollen Erfolg. Beiträge, wie der Auftritt der „United Dancers“ aus Eschweiler, die Vorführung von „Schmitz-Backes“ aus Nettetal und die Darbietung des Aachener Trios „Josef, Jupp und Jüppchen“ trugen mit dazu bei, dass im Saal eine prächtige Stimmung herrschte und dass ohne Zugaben die darbietenden Gruppen und Einzelkünstler bei der 44. Sitzung der AWO nicht von der Bühne kamen.

Den Auftakt hatten Josef (Albert Gehlen), Jupp (Ägid Lennartz) und Jüppchen (Hubert Crott) gemacht, die die Besucher mit Anekdoten rund um den Öcher Fastelovvend versorgten, die von viel Mutterwitz und Lokalkolorit geprägt waren. Die Kult-Hits der legendären Band Queen hatten die United Dancers aus der benachbarten Indestadt in Szene gesetzt.

Sie boten in farbenprächtigen Punk-Kostümen eine akrobatisch, tänzerische Choreographie, die von der Rockmelodien „I want to break free“, „Radio Gaga“ und „We will rock you“ kennzeichnet war. Dem nichts nachstehend gab sich Michael Backes aus Nettetal, der unter dem Motto „Schmitz-Backes“ die Besucher mit einer Mischung aus klassischer Büttenrede, Zauberei und Jonglage versorgte.

Dabei suchte der 34-Jährige auch den Kontakt zum Publikum und zog die Besucher durch Sprechbeiträge und kleine Mitmachaktionen in sein Programm ein.

Gut in Form präsentierte sich auch Stadtprinz Edilio I. (Gonzalez), der nicht nur Sitzungspräsidentin Andrea Müller zum gemeinsamen „Stippeföttchen“ animierte, sondern auch das Venwegener Prinzenpaar Armin und Alice Hubertz, den Mausbacher Prinz Uli Laschet und den Kaiser der Breiniger Sündenböcke, Reiner Schmitz, dazu aufforderte, mit ihm gemeinsam sein Prinzenlied zu schmettern.

Dass die Stolberger Tollitäten überhaupt gemeinsam auf der Bühne standen, ist das Verdienst der AWO, die es alljährlich schafft, neben den im Stolberger Karnevalskomitee vertretenen Gesellschaften auch die Gesellschaften aus Breinig, Zweifall, Werth, Vicht und Mausbach zu einem bunten Bild zu vereinigen.

Die musikalische Gestaltung des kurzweiligen, vierstündigen Programms hatten die Inde Rebellen und die Eschweiler Regimentstrompeter übernommen. Sie sorgten mit aktuellen Karnevalsmelodien und Charts dafür, dass die Besucher zum Schunkeln und Mitsingen animiert wurden.

Den Schlusspunkt setzte zu später Stunde die Gesellschaft „Brander Stiere“, die damit nicht nur Tollität Walter II. (Meurer) eine Bühne verschaffte, sondern auch dem prinzlichen Hofstaat Gelegenheit gaben, sich in witziger und amüsanter Form zu präsentieren.

Damit hatte die AWO zum wiederholten Male unter Beweis gestellt, dass sie es vermag, mit einem bunten Mix aus lokalen und regionalen Beiträgen ein anspruchsvolles Programm zu bieten, das die Besucher voll auf zufrieden stellt. Denn schließlich wurde eine „Rakete“ nach der anderen abgefeuert und stehend Ovationen gespendet.

Wirkungsvoll ergänzt wurde das bunte Bild auch dadurch, das sich die Mehrzahl der rund 300 Besucher fantasievolle Kostüme angezogen hatte.

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