Städteregionsumlage: Stolberg setzt ein klares Zeichen

Von: -jül-
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Stolberg. Einstimmig verweigert hat der Hauptausschuss sein Benehmen mit der geplanten Erhöhung der Städteregionsumlage. Mit einer Mehrbelastung von 3,4 Millionen Euro würde die Umlage mit einem Volumen von über 37 Millionen Euro zum größten Batzen des Stolberger Haushaltes werden noch vor den eigenen Personalkosten.

„Sie haben ohne zu dramatisieren die Situation beschrieben“, lobte Dieter Wolf (SPD) den Bürgermeister für die Lagebeschreibung, die nichts beschönige. Zu Recht führe Tim Grüttemeier die Apelle an Bund und Land, für eine solide Finanzausstattung der Kommunen zu sorgen, sowie an die Städteregion, selbst zur Konsolidierung ihres Haushaltes beizutragen.

„Die Auswirkungen der Pläne des Städteregionsrates sind gravierend“, pflichtete Jochen Emonds (CDU) bei und hoffte, dass der Städteregionstag seine Zustimmung verweigere. „Wir setzen hier ein klares Zeichen“, so Emonds.

Grüttemeier erwartet nun, dass Städteregion und die Kommunen in konstruktiven Verhandlungen zu einem erfolgreichen Ergebnis für Stolberg und die übrigen finanziell angespannten Städte und Gemeinden kommen werden.

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