Stolberg - Stadt mahnt Bürger: Wahlschein keine Wahlwerbung

Stadt mahnt Bürger: Wahlschein keine Wahlwerbung

Von: -jül-
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Amtlich und keine Werbung: So sieht der Kopf der Wahlbenachrichtigung aus, die nach Ostern an die Stolberger Wähler verschickt werden.

Stolberg. In diesem Wahljahr ist vieles anders. Deshalb warnt die Stadt diesmal ihre Bürger vorab: Bitte verwechseln Sie den amtlichen Brief nicht mir Wahlwerbung und werfen ihn weg!

„Die bisher bekannte Wahlbenachrichtigungskarte wird aufgrund der Vielzahl der Wahlen durch einen konventionellen Brief ersetzt“, verweist Andrea Lawniczak vom städtischen Wahlamt auf die bis zu sechs Urnengänge – angefangen von der Europawahl, über die Wahlen zu Städteregionsrat und -tag bis zur Wahl des Stadtrates und Bürgermeisters sowie gegebenenfalls des Integrationsrates. „Weiterhin wird dieser Wahlbenachrichtigungsbrief bei einer eventuellen Stichwahl für das Stolberger Bürgermeisteramt am 15. Juni benötigt“, so Lawniczak weiter. Dieser Wahlbenachrichtigungsbrief wird kurz nach Ostern versandt. Bei der herkömmlichen hätten Boten mindestens drei Wahlkarten den Wählern zustellen müssen. Zu unübersichtlich, zu aufwendig, befand die Stadt, die aber mit einem neuen Service aufwartet. Per QR-Code auf dem Wahlschein können Briefwahlunterlagen direkt via Internet angefordert werden.

Die Stimmzettel für die Städteregionswahlen können nicht vor dem 24. April gedruckt werden. An diesem Tag entscheidet der Landeswahlausschuss über einen Einspruch der UWG gegen die nicht erfolgte Zulassung bei den Städteregionswahlen. Dies hat zur Folge, dass eine direkte Briefwahl vor Ort im Stolberger Rathaus und der Versand der Briefwahlunterlagen nicht vor dem 25. April durchgeführt werden können.

„Unabhängig von diesen Terminen kann aber ein Antrag auf Briefwahlunterlagen schon vorher persönlich bei der Verwaltung abgegeben oder per Post an das Wahlamt verschickt werden“, erläutert Andrea Lawniczak.

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