Stolberg - Sportzentrum Breinig geht in die Phase der Realisierung

Sportzentrum Breinig geht in die Phase der Realisierung

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erweiterung des Breiniger Sportplatzes an der Schützheide möchte die Verwaltung jetzt schaffen.

Sie empfiehlt dem am 22.Januar tagenden Ausschuss für Stadtentwicklung dafür zwei Bebauungspläne aufzustellen und die Flächennutzungspläne anzupassen:

Der B-Plan Nr. 151 „Sportzentrum Breinig” schließt sich nordöstlich an den vorhandenen Rasenplatz an und umfasst eine Fläche von rund 1,9 Hektar, die heute von der Landwirtschaft als Grünland genutzt wird. „Nach den Vorstellungen des SV Breinig mit zurzeit 25 Mannschaften soll ein Sportpark mit Kunstrasenplatz, Kleinspielfeld und Vereinsheim dort entstehen”, erklärt Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt.

Dafür ist auch das Einvernehmen des Landes erforderlich, denn im Bereich der geplanten Erweiterung ist derzeit noch der Trassenverlauf einer möglichen Ortsumgehung für Breinig vorgesehen. Offen ist auch noch, ob die Erschließung des Sportzentrums über die heutige beengte Trasse erfolgen kann. Zwingend erhaltenswert ist jedenfalls die dortige Baumreihe mit Büschen, die als Landschaftsbestandteil offiziell geschützt ist. Mit Ausnahme des Weges befinden sich die betroffenen Flächen nicht in städtischem Eigentum.

In einem zweiten, parallelen Verfahren soll der B-Plan Nr. 152 „Corneliastraße/Schützheide” aufgestellt werden. Er umfasst eine Fläche von rund 3,95 Hektar hinter der Bebauung des Dreiecks Schützheide, Cornelia- sowie Rudolfstraße und ist heute zu zwei Dritteln mit den Aschenplätzen und Nebenanlagen des SV Breinig belegt, während der übrige Bereich Grünland ist. Hier soll „nach der Realisierung des neuen Sportzentrums und mit Aufgabe der bisherigen Aschenplätze ein Wohngebiet entwickelt werden”, so Pickhardt. Im Rahmen des Verfahrens müssten mögliche Altlasten des Abbaufeldes Grube Cornelia geklärt, ein Entwässerungskonzept abgestimmt und die derzeitige Nutzung als Kleingärten sowie Sportplatz geändert werden. Nur teilweise befinden sich die Flächen in städtischem Eigentum; private Grundstücke müssten in die Planung einbezogen werden.

Pickhardt rechnet mit einer zügigen Abwicklung des Bauleitverfahrens: „Voraussichtlich können wir in zwei Monaten in die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gehen”. Mit diesem Vorstoß der Verwaltung zum Sportzentrum Breinig ist das erste von zwei Großprojekten in die Realisierungsphase getreten. Und mit den Vorbereitungen für die Anlage des VfL Vichttals auf dem Dörenberg „sind wir auf einem guten Weg”, betont der Fachbereichsleiter.

Ohne konkrete Ergebnisse sind derweil die Hoffnungen, die sich vier weitere Vereine machen. Sowohl der SSV und die DJK Frisch-Froh wie auch der TSV Donnerberg und der FC Columbia planen einen Zusammenschluss, der mit dem Wunsch nach einer neuen Fußballanlage verbunden wird.

„Der Bürgermeister hat die klare Vorgabe gemacht, dass zuerst die Fusion vollzogen sein muss, bevor über eine neuen Sportanlage nachgedacht werden darf”, erklärte Sportdezernent Dr. Wolfgang Zimdars auf Anfrage. Erst dann werde man prüfen, wo und in welchen Dimensionen eine neue Anlage realisiert und wie sie finanziert werden kann.
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